12.4.10

Das Sein und das Nichts - Die beiden grundlegendsten Zustände

Wenn man es oberflächlich betrachtet, könnte man meinen, dass 'Sein' und 'Nichts' die beiden grundlegendsten Zustände sind, die ein Etwas einnehmen kann!
DENN: Entweder ist etwas existent, oder aber es ist nicht existent.

DOCH: Wenn man es genauer betrachtet, wird rasch klar, dass für jenes Etwas, das, irgendwo oder irgendwannm NICHT-vorhanden bzw NICHT-existent ist, sein Nicht-Vorhandensein bzw Nicht-Existieren kein unmittelbarer, konkreter Zustand ist, den es einnimmt - und ganz besonders gilt dies für das Absolute-Nichts in existentieller Hinsicht!

http://members.chello.at/norbert.plankenauer/wirklichkeit/ontologie/aphorismen1.htm#aphorismus-ontologie2

1 Kommentar:

Marco hat gesagt…

Schon Parmenides wusste: "Seiendes ist, Nichtseiendes ist nicht." Jedoch ist trotzdem, dass die Nicht-Existenz nicht als konkreter Zustand eines Etwas fassbar ist, die Parmenidische Disjunktion in die Zustände Sein und Nicht-Sein zutreffend für alle Existenzen.