2.7.09

Modellwelt(en)

Der folgende Dialog orientiert sich an einer realen Diskussion im 'twitter - PhilosophieBLOG' (http://www.twitter.com/PhilosophieBLOG), mit dem User Peter Sloterdijk:

Peter Sloterdijk: Modellwelt.

Mulmi: ... und diese/ eine Modellwelt, wird von etwas Modelliert, das selbst nicht das Modell ist!

Oder: Anders ausgedrückt:

'Vor' dem Modell, 'steht' stets das Modellierende!

'Auf der Suche nach dem Nicht-(nur-)Subjektiven, im Subjektiven!

1.7.09

Gedicht: Wenn du die Trennung dennoch möchtest - dann, soll es so sein!

Du bist für mich das zweit- oder drittgrößte Thema meines bisherigen Lebens!

Und: Ich halte es für durchaus möglich, dass DU, FÜR MICH, - eines Tages vielleicht - das größte Thema meines Lebens werden könntest!

Ich weiß, dass AUCH ICH, FÜR DICH, ZUMINDEST, das zweit- oder drittgrößte Thema DEINES Lebens bin!

Und daher wäre es dämlich - ÜBERAUS DÄMLICH - wenn sich unsere Wege trennen würden!

ABER: Wenn du die Trennung dennoch möchtest - DANN, soll es so sein!

Studie-Psychologie: Mal was Gutes und dann mal wieder etwas Böses tun

Sonya Sachdeva, von der Northwestern University in Evanston, hat in einer klein angelegten Studie aufgezeigt, dass Menschen, wenn sie ein bestimmtes Maß an, ihrer Meinung nach, moralisch guter Taten gesetzt haben, diese durch weniger gute Taten gleichsam 'auszugleichen' versuchen.

Link: http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/304812.html

29.6.09

Nach der unfreiwilligen Trennung, wirkt der ehemalige Partner, 'plötzlich', wesentlich attraktiver

Das Seltsame ist, dass Partner, von denen man unfreiwillig verlassen wurde, im Nachhinein, nach der Trennung, wesentlich attraktiver auf einen wirken, als noch zuvor!

Jeder, der eine Theorie 'künstlich' erstellt, bedient sich dabei einer bereits (vorher) vorhandenen Theorie

Ohne eine bereits (vorher) vorhandene Theorie, kann es eine nachfolgende, 'künstlich' erstellte Theorie nicht geben!
DENN: Jeder, der eine Theorie 'künstlich' erstellt, bedient sich dabei einer bestimmten, für ihn bereits vorhandenen, Theorie!

Oder: Anders ausgedrückt:

Jede 'künstlich' erstellte Theorie, wird von einer anderen, vor ihr bereits vorhandenen Theorie begründet, und, mit ihrer Hilfe konstruiert!

26.6.09

Warum die eine Philosophie-Definition der anderen vorzuziehen ist

Die Definition, dass Philosophie etwas ist, das für etwas (Anderes) eine theoretisch-logische Ausgangsbasis bildet, ist deshalb der Definition, dass Philosophie die Liebe zur Weisheit ist, vorzuziehen, da die Beurteilunsgkriterien dafür, was eine Theorie und was Logik ist, weitaus allgemeingültiger sind, als jene, was Weisheit und was Liebe ist!

18.6.09

Ich beneide dich!

Ich vermute, dass man in den meisten Fällen jemand um etwas beneidet, dass dieser, im Grunde, nur scheinbar oder nicht besitzt!

11.6.09

Online-Film-Biologie: 'HOME'

Der Film befasst sich mit dem Thema Umweltzerstörung und den sich daraus ergebenden Konsequenzen.

Bis 14.6. noch kostenlos auf Youtube zu sehen.
Dauer: 1 h 33 min

Link: http://www.youtube.com/homeprojectDE

9.6.09

Woran ist allgemein erkennbar, dass man philosophiert?

Der folgende Dialog ist fiktiv:

Niki: Ab wann philosophiert man?

Oder: Anders gefragt: Woran ist allgemein erkennbar, dass man philosophiert?

Mulmi: Dass man philosophiert ist allgemein daran zu erkennen, dass man versucht, für etwas, eine theoretisch-logische Begründung bzw Ausgangsbasis zu schaffen!

Wenn ich zB nicht nur (ein wenig) über ein bestimmtes Ereignis in meinem Leben nachdenke, sondern - darüber hinaus - über dieses Ereignis philosophiere, dann versuche ich, für dieses bestimmte Ereignis, eine theoretisch-logische Begründung bzw Ausgangsbasis zu schaffen.

8.6.09

Aufmerksamkeit ist nicht alles - Gefühle haben einen direkten Einfluss auf den Umfang des subjektiven Wahrnehmens und somit auch auf die Qualität des Lernens

Taylor Schmitz und seine Kollegen, von der Universität Toronto, konnten in einer Studie [1] zeigen, dass - unabhängig vom Level der Aufmerksamkeit - unsere jeweilige emotionale Stimmung direkten Einfluss nimmt auf den Umfang unserer Wahrnehmung. Eine positive Grundstimmung erweitert das 'Gesichtsfeld', und, es werden selbst eher nebensächliche Informationen wahrgenommen und erinnert, wohingegen eine negative Grundstimmung dazu führt, dass sich das 'Gesichtsfeld' verengt und Informationen aus dem Wahrnehmungsstrom ausgeblendet werden.

Für das Lernen bedeutet dies:

'Aufmerksamkeit alleine reicht nicht!
DENN: Wer sich positiv fühlt, bekommt mehr mit!'

Aber: Leider auch eine weitere Schlussfolgerung legt diese Studie nahe:

Auch wenn sich ein Lernender noch so sehr um Aufmerksamkeit - zB im Unterricht - müht:
Wenn er sich schlecht fühlt - da er beispielsweise unglücklich ist - wird er das Dargebotene verhältnismäßig weniger umfangreich und gut wahrnehmen bzw aufnehmen können, als jemand der sich gut und glücklich fühlt!


Quelle:
1.
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/304150.html