1.8.09

Eigenschaften sind nicht nur ein 'Anhängsel' von Existenz - Beispiel: der Raum

Der folgende Dialog orientiert sich an einer realen Diskussion, im DER Philosophie Blog:

Niki: Eigenschaften sind etwas völlig anderes als Existenz!
DENN: Eigenschaften sind lediglich ein 'Anhängsel' von Existenz, und haben, demzufolge, diese zur Voraussetzung.
Und: Da Eigenschaften LEDIGLICH die 'Anhängsel' von Existenz sind, hat dies zur logischen Konsequenz, dass es, zumindest theoretisch, durchaus Existenzen geben kann bzw geben könnte, die keine einzige Eigenschaft aufweisen!

Mulmi: Dass Eigenschaften etwas anderes sind, als Existenz, ist unzutreffend!
DENN: Jede Eigenschaft, ist nicht nur das/ ein Merkmal der/ einer Existenz, sondern: Jede Eigenschaft ist jeweils selbst, ebenfalls eine Existenz.

Wenn nämlich Eigenschaften nicht auch selbst Existenz sind bzw wären - was sind bzw wären sie dann?

Etwa, etwas Nicht-Existentes?!

Beispiel Raum:

Raum ist eine Eigenschaft, die zweifelsohne jeder Existenz zukommt!
DENN: Selbst kleinste Existenzen existieren regelmäßig IM Raum, und, bestehen zu großen Teilen AUS Raum.

'Der Atomkern nimmt nur etwa ein Billiardstel des Gesamtvolumens eines Atoms ein.
Das Atom als Grundbaustein der Materie besteht fast ausschließlich aus leerem Raum.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Atom'

Doch Raum ist nicht nur eine Eigenschaft, die allen Existenzen zukommt:
In weiten Teilen unseres Universums existiert, über Millionen von Lichtjahren hinweg, nahezu nichts anderes als Raum; und da Raum, in diesen Teilen unseres Universums - den sogenannten Voids (http://de.wikipedia.org/wiki/Void_(Astronomie)),- weitgehend, die einzige Existenz darstellt, widerlegt dies deine These, dass Existenz und Eigenschaften, prinzipiell, verschieden sind!

Raum ist, NACHWEISLICH, SOWOHL Eigenschaft ALS AUCH Existenz!


Link des Beitrags: http://members.chello.at/norbert.plankenauer/wirklichkeit/ontologie/dialoge1.htm#dialog-ontologie7


Gibt es tatsächlich nur eine, singuläre Wirklichkeit?

Der folgende Dialog orientiert sich an einer realen Diskussion, im Philosophie Forum : Die Grundlagen der Philosophie:

Niki: Letztendlich gibt es nur eine, singuläre Wirklichkeit - und deine oder meine Wirklichkeit, ist letztendlich nicht mehr als lediglich ein TEIL, dieser einen, singulären Wirklichkeit!

Mulmi: Du hast natürlich dahingehend recht, dass es eine, große Wirklichkeit gibt, die sich aus vielen (Einzel-)Teilen zusammensetzt - und die, von 'ihren' (Einzel-)Teilen gebildet wird.

UND: Diese eine große Wirklichkeit, ist das All - als die Gesamtheit aller Existenz [1]!

Wenn du allerdings meinst, dass ausschließlich die Gesamtheit (aller Teile) das einzig Wirkliche und Wahre ist, und dass es solcherart, als Existenz, die einzige Wirklichkeit darstellt, irrst du, und verkennst zum Einen die Natur dessen, was es bedeutet etwas Zusammengesetztes zu sein, und, zum Anderen verkennst du was es bedeutet ein Teil (VON etwas bzw FÜR etwas) zu sein.

Wenn du zB ein Puzzle-Bild betrachtest, so ist dieses, aus mehreren Einzel-Teilen zusammengesetzte Bild, NIEMALS, nur das einzige Bild, das dabei gegeben ist, und, das du betrachtest!
DENN: Jeder einzelne Puzzle-Teil, stellt selbst ein kleines Bildchen dar.
Und wenn du daher ein großes Puzzle-Bild betrachtest, betrachtest du zum Einen, REGELMÄSSIG, ein großes, zusammengesetztes Bild, und, zum Anderen, GLEICHZEITIG, eine Vielzahl kleinerer Bildchen bzw Wirklichkeiten.

In einem, diesen Foren angeschlossenen Blog diskutiere ich übrigens mal mit einem anderen User, über ein ganz ähnliches Thema... [2].
Gleichsam, im Gegensatz zu dir, vertritt er jedoch die andere Extrem-Position:
Er ist nämlich fest davon überzeugt, dass nicht das zusammengesetzte Ganze, sondern die relativen Teile, die einzig wahren Wirklichkeiten sind!

Der Schlüssel zum Verständnis, ist aber weder die eine noch die andere Extrem-Position, SONDERN:
das gleichzeitige UND gleichwertige GEMEINSAM-SEIN, von zusammengesetzter Ganzheit UND von Teilen!


Quellen:

1.
http://members.chello.at/norbert.plankenauer/wirklichkeit/physik/begriffsdefinition-all.htm
2.
http://philosophie-blog-leben.blogspot.com/2009/01/gibt-es-eine-absolute-wahrheit-bzw.html


Link des Beitrags: http://members.chello.at/norbert.plankenauer/wirklichkeit/ontologie/dialoge1.htm#dialog-ontologie8

Studie: Neurowissenschaften: Für jede Person ein eigenes Neuron

Unabhängig davon, ob wir einer Person persönlich begegnen, ob wir ein Bild von ihr sehen oder ob wir 'lediglich' von ihr hören oder lesen: Unsere Wahrnehmungsinformationen, bezüglich dieser Person, werden mit großer Regelmäßigkeit an ein und derselben Stelle in unserem Gehirn abgebildet, und, 'enden' letztendlich in einem einzelnen Neuron.

Vollständiger Artikel: http://science.orf.at/science/news/156409

30.7.09

Studie-Biologie: Pflanzen 'erkennen' Verwandte

Laut einer aktuellen Studie von Richard Karban und Kaori Shiojiri sind bestimmte Pflanzen in der Lage genetisch identische Nachbarn zu 'erkennen'. Demnach kommunizieren und kooperieren diese Pflanzen in irgendeiner Form miteinander - und dies lässt darauf schließen, dass auch Pflanzen - ähnlich wie Tiere und Menschen - ihren nahen Verwandten eher helfen als 'fremden' Artgenossen, berichtet BBC News.

Vollständiger Artikel: http://science.orf.at/science/news/155908

29.7.09

Empfehlenswerte Beiträge bei Wikipedia: Philosophie des Geistes

'Die Philosophie des Geistes beschäftigt sich mit der Natur geistiger oder mentaler Zustände, ihren Wirkungen und Ursachen. Zentral ist dabei die Frage nach dem Verhältnis von geistigen und körperlichen Zuständen. Neben diesen ontologischen Fragen befasst sich die Philosophie des Geistes auch mit den erkenntnistheoretischen Fragen nach der Erkennbarkeit des Geistes.'

Vollständiger Artikel: http://de.wikipedia.org/wiki/Philosophie_des_Geistes

28.7.09

Was ist Wahrnehmung?

Frage: Was ist Wahrnehmung?

Antwort: Wahrnehmung, im Sinne eines Tuns, ist stets ein Prozess, der sich aus den Elementen Informationsaufnahme, Informationsweiterleitung und Informationsverarbeitung zusammensetzt [1].

Im Verlaufe des Informationsaufnahmeprozesses wird Information, mittels 'Wahrnehmungsorganen', aufgenommen, die aufgenommene Information wird in 'Informationskanäle' weitergeleitet, und schließlich wird sie, von einem 'Zentral-Nervensystem', - wie zB unserem Gehirn - verarbeitet.
Und: Aufgrund dieses, für alle Wahrnehmungen typischen, prozessualen Ablaufs, kann daher allgemein festgestellt werden, dass überall dort, wo - von wem oder was auch immer - Information aufgenommen, diese Information weitergeleitet, und, die aufgenommene und weitergeleitete Information verarbeitet wird, Wahrnehmung vorliegt, und, dass wahrgenommen wird!

Das End-Produkt eines jeden, abgeschlossenen Wahrnehmungsprozesses, bildet sodann, regelmäßig, ein Wahrnehmungsbild [2].
Das Wahrnehmungsbild ist das, das am Ende eine Wahrnehmungsprozesses - je nach Art der Wahrnehmung - entweder gesehen, gehört oder vielleicht gefühlt wird.

Das Wahrnehmungsbild eines Plattwurms etwa, kann - bedingt durch die mangelnde Qualität seiner Sinnesorgane - nur Helligkeit oder Dunkelheit darstellen.
Und das Wahrnehmungsbild eines Leoparden kann, zB, eine Antilope, ein bestimmtes Geräusch oder ein bestimmtes Gefühl sein.

Quellen:
1. http://members.chello.at/norbert.plankenauer/wirklichkeit/erkenntnistheorie/beweise3.htm#beweis-erkenntnistheorie27
2.
http://members.chello.at/norbert.plankenauer/wirklichkeit/erkenntnistheorie/begriffsdefinition-wahrnehmung.htm


Link des Beitrags: http://members.chello.at/norbert.plankenauer/wirklichkeit/erkenntnistheorie/fragen1.htm#frage-erkenntnistheorie2

News-Biologie: Erstes Leben ist vermutlich nicht im Meer sondern in Süßwasserseen entstanden

Bisher steht die Theorie im Vordergrund, dass sich erstes Leben auf der Erde im Meer entwickelt hat. Analysen von ungefähr 600 Millionen Jahre alten Tonmineralien aus der Doushantuo-Formation in Südchina - in denen unter anderem die ältesten bekannten Embryonen gefunden wurden - deuten jedoch, unter anderem aufgrund ihrer chemischen Zusammensetzung, eher auf eine erste Entwicklung in salzhaltigen, alkalischen Seen hin. Das Spannende an dieser These: Leben könnte an unterschiedlichen Orten bzw in unterschiedlichen Seen, völlig unabhängig von einander, entstanden sein. Was bedeuten würde, dass bereits vom relativen Anfang des Lebens an eine gewisse Differenzierung gegeben war.

Vollständiger Artikel: http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/305688.html

24.7.09

Studie-Kommentar: Aufmerksamkeit ist nicht alles - Gefühle haben einen direkten Einfluss auf den Umfang des subjektiven Wahrnehmens und somit auch auf die Qualität des Lernens

Taylor Schmitz und seine Kollegen, von der Universität Toronto, konnten in einer Studie [1] zeigen, dass - unabhängig vom Level der Aufmerksamkeit - unsere jeweilige emotionale Stimmung direkten Einfluss nimmt auf den Umfang unserer Wahrnehmung. Eine positive Grundstimmung erweitert das 'Gesichtsfeld', und, es werden selbst eher nebensächliche Informationen wahrgenommen und erinnert, wohingegen eine negative Grundstimmung dazu führt, dass sich das 'Gesichtsfeld' verengt und Informationen aus dem Wahrnehmungsstrom ausgeblendet werden.

Für das Lernen bedeutet dies:

'Aufmerksamkeit alleine reicht nicht!
DENN: Wer sich positiv fühlt, bekommt mehr mit!'

Aber: Leider auch eine weitere Schlussfolgerung legt diese Studie nahe:

Auch wenn sich ein Lernender noch so sehr um Aufmerksamkeit - zB im Unterricht - müht:
Wenn er sich schlecht fühlt - da er beispielsweise unglücklich ist - wird er das Dargebotene verhältnismäßig weniger umfangreich und gut wahrnehmen bzw aufnehmen können, als jemand der sich gut und glücklich fühlt!


Quelle:
1. http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/304150.html

23.7.09

Ist es zutreffend, dass Wirklichkeit etwas Anderes ist, als Realität?

Frage: In vielen philosophischen Diskussion wird darauf hingewiesen, dass Wirklichkeit etwas Anderes sei, als Realität - und oft wird, in diesem Zusammenhang, die Unterschiedlichkeit von Wirklichkeit und Realität dahingehend beschrieben, dass Wirklichkeit das ist, das wirkt, und dass es sich bei Realität um das handelt, das von uns (subjektiv) wahrgenommen wird.

Wie zutreffend ist diese Sichtweise?

Antwort: Man kann natürlich (künstlich) zwischen den Begriffen 'Wirklichkeit' und 'Realität' unterscheiden, und ihnen jeweils unterschiedliche Bedeutungsinhalte zukommen lassen.

Manche (Philosophen) tun dies, und definieren Wirklichkeit und Realität, in der von dir genannten Art und Weise [1].

Grundsätzlich aber besteht, im Offiziellen-Deutschen-Sprachgebrauch [2] - der übrigens jedem aktuellen Duden zu entnehmen ist -, keinerlei bedeutungsmäßiger Unterschied, zwischen den Begriffen 'Wirklichkeit' und 'Realität'!
DENN: Im Offiziellen-Deutschen-Sprachgebrauch sind die Begriffe 'Wirklichkeit' und 'Realität', von ihrem Bedeutungsinhalt her, ident, und sind daher (gleichbedeutende) Synonyme füreinander [3].

Und das bedeutet:

Wenn du die Begriffe 'Wirklichkeit' und 'Realität', im Alltagsgesprächen, in offiziellen Schreiben oder während Prüfungen, zB in der Schule oder an Universitäten, als (gleichbedeutende) Synonyme füreinander verwendest und verstehst, wirst du zumeist richtig liegen!
DENN: Die Sichtweise, dass Wirklichkeit und Realität (gleichbedeutende) Synonyme füreinander sind, ist ein offizieller Standard der Deutschen Sprache, und ist damit ein Teil der allgemeinen, offiziellen Definition von Wirklichkeit und Realität.
Und jede, wie auch immer geartete Definition der Begriffe 'Wirklichkeit' und 'Realität', die von diesem offiziellen Sprach-Standard abweicht, besitzt, in der Folge, keinerlei allgemeine Verbindlichkeit, und ist, im Grunde, nichts anderes als eine beliebige, subjektive Begriffsdefinition.

Quellen:
1. http://de.wikipedia.org/wiki/Wirklichkeit
2. http://members.chello.at/norbert.plankenauer/philosophie-lexikon-sprache.htm
3. http://members.chello.at/norbert.plankenauer/philosophie-lexikon-wirklichkeit.htm



Link des Beitrags: http://members.chello.at/norbert.plankenauer/wirklichkeit/erkenntnistheorie/fragen1.htm#frage-erkenntnistheorie1

20.7.09

Link-Tipp-Philosophie: Webring Philosophie

Der Webring Philosophie ist eine sehr umfassende Link-Liste speziell für Philosophie. Im Webring Philosophie ist es möglich die eigene Philosophie-Homepage kostenlos anzumelden, und, man kann im Angebot von mittlerweile mehr als 100 Philosophie-Links ausführlich schmökern.

Link: http://www.free.pages.at/mulmi/webring-philosophie.htm

19.7.09

Wenn es nicht auch angeborene Theorien gäbe, wären viele Tiere nicht dazu befähigt einfache Urteile zu fällen

Der folgende Beitrag ist ein fiktiver Monolog und orientiert sich an dem Beitrag: http://members.chello.at/norbert.plankenauer/wirklichkeit/erkenntnistheorie/dialoge2.htm#dialog-erkenntnistheorie20

Du bist fest davon überzeugt, dass Theorien ausschließlich etwas kulturell-künstlich Geschaffenes und nichts angeborenes sein können!

Jedes Urteil, bedarf jedoch eines bestimmten Urteilsmaßstabes - und damit einer bestimmten theoretischen Basis.

Und: Wie erklärst du daher - ausgehend davon, dass es keine angeborenen Theorien geben kann -, dass viele Tiere, relativ kurz nach ihrer Geburt, dazu befähigt sind einfache Urteile zu fällen, wie zB nach dem Muster: 'Hier Nahrung; dort Feind'!?

16.7.09

News: PHILO-DAY!

PHILO-DAY! - Dem Text-Archiv Philosophie und Leben wurden 14 neue Beiträge hinzugefügt.

http://members.chello.at/norbert.plankenauer/beitraegeneu.htm

Die Definition von Weisheit ist weitaus subjektiver, als die Feststellung, ab wann etwas, etwas (Anderes), theoretisch-logisch begründet

Die Frage, ob etwas - wie zB eine Idee - für etwas (Anderes) - wie zB ein Tun - eine theoretisch-logische Ausgangsbasis bildet, ist allgemein wesentlich leichter zu beantworten, als die Frage, ob etwas weise ist, oder nicht!
DENN: Die Beurteilungskriterien dafür, was als weise gelten kann, sind weitaus beliebiger und damit subjektiverer Natur, als die Beurteilungskriterien, ob etwas eine theoretisch-logische Ausgangsbasis für etwas bildet, oder nicht.

Sind alle Theorien - wie zB Erkenntnistheorien - etwas Erfundenes?

Der folgende Dialog orientiert sich an einer realen Diskussion mit dem User sw, im Philosophie Forum : Sein Wahrheit und Wirklichkeit:

sw: Eine Theorie - auch eine Erkenntnistheorie - ist ein 'Konstrukt'.
Also etwas, das man sich selbst geschaffen hat.
Etwas 'Erfundenes'.
Etwas, das man sich selbst zusammengereimt hat.

Mulmi: Dass Theorien - wie zB Erkenntnistheorien - immer etwas Erfundenes sind, das man sich selbst gleichsam zusammenreimt, ist unzutreffend!
DENN: Wahrnehmung ist in erster Linie eine Fähigkeit bzw ein Instrument, das Lebewesen dazu dient sich in der/ einer Lebenswirklichkeit zu orientieren - um beispielsweise sich in ihr erfolgreich fortzubewegen, um Beute zu finden, oder um potentiellen Feinden aus dem Weg zu gehen.
Sich allerdings in einer Lebenswirklichkeit erfolgreich orientieren zu können, setzt ihrerseits die Fähigkeit des Erkennens voraus.
Und wer, was auch immer erkennt, beurteilt das von ihm Erkannte.
Doch: Um etwas erfolgreich beurteilen zu können, bedarf es regelmäßig eines bestimmten Urteil-Maßstabes - und damit, einer bestimmten Erkenntnistheorie -, um sich in seinem Urteil(en) orientieren zu können.

Jede Art des Wahrnehmens, setzt somit die Fähigkeit des Erkennens, des Urteilens UND das Vorhandensein einer bestimmten Erkenntnistheorie voraus!
Und daher verfügt JEDES wahrnehmende Lebewesen, von Geburt an, über die Fähigkeit des Erkennens, des Urteilens UND über eine entsprechende Erkenntnistheorie.

Nur deshalb, da zB ein Gnu-Kalb, von Geburt an, über eine entsprechende Erkenntnistheorie verfügt, ist es bereits wenige Minuten nach seiner Geburt dazu in der Lage zu erkennen, zwischen potentiellen Feinden und Freunden zu unterscheiden, und flieht ganz selbstverständlich beispielsweise vor Hyänen, und folgt, ebenso selbstverständlich, seiner Mutter und der Herde.

Es ist daher, grundsätzlich, zwischen 2 Arten von Erkenntnistheorien zu unterscheiden:
Und zwar: Zwischen angeborenen Erkenntnistheorien, mit welchen ALLE wahrnehmenden Lebewesen geboren werden, UND, zwischen erlernten Erkenntnistheorien, die eine kulturelle Errungenschaft darstellen, und die - wie du richtig festgestellt hast - eine Erfindung intelligenter Wesen sind.



Info: http://members.chello.at/norbert.plankenauer/wirklichkeit/erkenntnistheorie/beweise4.htm#beweis-erkentnistheorie33

15.7.09

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