30.4.09

Subjektives kann einzig, mithilfe der/ einer objektiven Wirklichkeit, schlüssig erklärt werden

Ohne zu akzeptieren, dass es eine objektiv gegebene Wirklichkeit gibt, lässt sich keine, wie auch immer geartete, subjektive 'Konstruktion' schlüssig erklären!

22.4.09

Beweise - und der Glaube an bestimmte Methoden

Ein Beweis ist, im Grunde, der/ ein Glaube, an die Zutreffendheit einer bestimmten Erkenntnis(gewinnungs)methode [1]!

Wenn du also etwas beweist... was beweist du dann?


Quelle
1.
http://members.chello.at/norbert.plankenauer/wirklichkeit/erkenntnistheorie/begriffsdefinition-beweis.htm

21.4.09

Die Sichtweise, dass vor allem dasjenige wirklich ist, das existiert, ist eine der rudimentärsten Sichtweisen, die Wirklichkeit betreffend

Wenn man eine Umfrage starten würde, was es am ehesten 'verdient' als wirklich eingestuft zu werden, würde wohl die überwiegende Mehrheit darauf antworten, dass für sie dasjenige am wirklichsten ist, das vorhanden bzw existent ist!
DENN: Schließlich ist die Sichtweise, dass (vor allem) dasjenige die Wirklichkeit ausmacht, das vorhanden bzw existent ist, eine der 'einfachsten' und rudimentärsten Sichtweisen, die Wirklichkeit betreffend.

'Auch für die Mehrzahl der Tiere ist, in erster Linie, das relevant, das existiert bzw vorhanden ist!'

9.4.09

Ein Absolutes-Nichts in existentieller Hinsicht kann - jenseits seiner Begrifflichkeit - niemals über eigene Eigenschaften verfügen

Der folgende Beweis, ist ein philosophisch-rationaler Beweis:

Das/ Ein Absolutes-Nichts in existentieller Hinsicht, ist eine Sonderform des Nichts und ist das absolute, 100%ige Nicht-Vorhandensein von etwas [1].

Etwas also, das absolut, zu 100% NICHT existiert, ist ein Absolutes-Nichts in existentieller Hinsicht!

Dass es den Begriff 'Absolutes-Nichts' gibt - und dass er daher als Begriff existiert - steht außer Frage!
DENN: Anderenfalls könnten wir uns nicht über das Absolute-Nichts Gedanken machen und darüber, miteinander diskutieren.

Bedingt allerdings dadurch, dass die einzige Eigenschaft des Absoluten-Nichts in existentieller Hinsicht darin besteht absolut und zu 100% NICHT zu existieren kann es jenseits der begrifflichen Wirklichkeit nichts geben, auf das die (begriffliche) Definition des Absoluten-Nichts in existentieller Hinsicht passen würde, und das, demzufolge, als Absolutes-Nichts in existentieller Hinsicht klassifiziert werden könnte!
DENN: Sobald etwas IRGENDWO und IRGENDWANN geben ist bzw existiert, ist es nicht mehr absolut und zu 100% NICHT existent und erfüllt somit nicht mehr das Anforderungsprofil, das an ein Absolutes-Nichts in existentieller Hinsicht herangetragen wird.

Und dies bedeutet des Weiteren, dass ein Absolutes-Nichts in existentieller Hinsicht NIEMALS - jenseits seiner begrifflichen Existenz - über eigene Eigenschaften verfügen kann!
DENN: Auch jede einzelne Eigenschaft ist, regelmäßig, etwas Existentes, und kann daher - aufgrund ihrer Existenz - niemals einem Etwas angehören, das sich einzig dadurch auszeichnet absolut und zu 100% NICHT zu sein.

Ergo lässt sich, aus dem bisher Festgestelltem, der folgende, logische Schluss ziehen:

Wo auch immer man sich mit einer Eigenschaft konfrontiert sieht, kann man, mit absoluter und 100%iger Sicherheit, davon ausgehen, dass diese NICHT die/ eine Eigenschaft eines Absoluten-Nichts in existentieller Hinsicht ist!

Quelle:

1.
http://members.chello.at/norbert.plankenauer/wirklichkeit/ontologie/begriffsdefinition-absolutes-nichts.htm

7.4.09

Selbstmord betrifft nicht nur den der ihn begeht

Der folgende Dialog ist fiktiv:

'Ich Ich Ich, und nochmals Ich!'

Fiktive Person 1: Ich will nicht mehr!
Ich kann nicht mehr!
Das Leben hat für mich jeden Sinn verloren!
Selbstmord ist für mich der einzig noch gangbare Weg!
Selbstmord ist für mich DER Weg!
Alles ist dann vorbei!
Alle Probleme lösen sich auf diese Art und Weise, ganz wie von selbst!

Fiktive Person 2: Vielleicht siehst du es ja tatsächlich so!?

Siehst du, erkennst du aber nicht, dass du NUR an dich denkst!?

Du denkst nur daran, was für DICH das Beste und das Einfachste ist!

Denkst du aber auch an die Menschen die dich lieben!?
Hast du an sie, auch nur eine Gedanken 'verschwendet'?!
Hast du bedacht, wie sie auf deinen Selbstmord reagieren könnten?!
Was deine Tat, für sie, bedeuten und in ihnen auslösen könnte?!

Vielleicht zerbrechen sie daran - und verlieren selbst jeden Lebensmut!?

Was ist, wenn einer dieser Menschen - zB deine Mutter, deine Frau, dein Kind - deinetwegen, an gebrochnem Herzen stirbt, oder deinetwegen, wegen deiner Tat, ebenfalls Selbstmord begeht?!

Was dann?!

Möchtest du am Elend, vielleicht sogar am Tod, eines geliebten Menschen schuldig sein?!

Könntest du das ertragen?!

Du bist Herr, über dein eigenes Leben!
Du bist für dein Leben selbstverantwortlich!
Du bist frei zu tun, was immer dir beliebt!

Denn schließlich: Dies ist dein Leben!

ABER: Bedenke: Dein Tun, hat ebenso Einfluss auf das Leben anderer!
Und dies bedeutet: Du hast 'MACHT', über das Leben anderer!
Und daher betrifft dein Tun NICHT NUR dich selbst!

Bedenke dies stets, IN deinem Tun!

3.4.09

Wo würdest du in einer Buchhandlung einen Superman-Comic suchen – und, warum würdest du ihn dort suchen?

Wie wenig das, was Philosophie ist, tatsächlich gänzlich beliebig und unbestimmt ist, lässt sich unter anderem auch daran erkennen, dass wohl die wenigsten in einer gut sortierten Buchhandlung erwarten würden, unter der Kategorie 'Philosophie', neben Werken von Platon, Nietzsche oder Popper, ein Kochbuch von Sarah Wiener oder einen Superman-Comic vorzufinden!

Frag 100 Studenten der Philosophie, was Philosophie ist, und verallgemeinere ihre Antworten

Der folgende Aphorismus bezieht sich auf den Beitrag : http://www.free.pages.at/mulmi/philosophie/philosophie-definition/thesen1.htm#these-was-ist-philosophie1

Wir fragen uns, was Philosophie ist.

Wir rätseln - und scheinen nur zu unzulänglichen Antworten zu finden.

ABER: Bei allem Suchen und Rätseln übersehen wir häufig, dass die Antwort auf unsere Frage ohnehin offen, für uns zutage liegt.

Wir bräuchten lediglich eine gewisse Zahl Philosophie-Interessierter - wie zB Studenten der Philosophie - zu befragen, was sie von etwas Philosophischem, mit dem sie konfrontiert werden, erwarten, und, bräuchten nur noch die erhaltenen Antworten verallgemeinern!

DENN: Der Kern dessen, was Philosophie ist, setzt sich allgemein, ohnehin aus dem zusammen, das die Mehrzahl von uns, von ihr erwartet!

21.3.09

Wie viel(e) Wirklichkeit(en) gibt es?

Spontan möchte ich auf die Frage 'Wie viel(e) Wirklichkeit(en) gibt es?' antworten, dass es einerseits, IM HÖCHSTFALL, ebensoviel(e) Wirklichkeit(en), wie Existenz(en) gibt; und, dass es andererseits, MINDESTENS, ebensoviel(e) Wirklichkeit(en), wie Wahrheit(en) gibt!

19.3.09

Warum stolz sein auf das eigene Land? - Was ist Patriotismus?


Anfangs konnte man sich ja noch einreden, dass die paar Landsleute, die da plötzlich in rot-weiß-rot-beflaggten Autos herumkurven, das bestimmt irgendwie ironisch meinen. So als wollten sie dem Rest der Welt sagen: "Wir wissen eh, dass es lächerlich aussieht, aber hin und wieder ein bisschen Mut zur Peinlichkeit hat doch auch was für sich." Jetzt, kurz vor dem EURO-Anpfiff, ist die Dichte an patriotisch geschmückten Gefährten allerdings verdächtig hoch. Dass deren Fahrer alle einen Scherz machen, ist eher unwahrscheinlich. Offenbar sind wesentlich mehr Österreicher bereit, ihre Heimatliebe zur Schau zu stellen, als man in Nicht-EURO-Zeiten annehmen könnte.

Stimmt schon: Es lebt sich ausgesprochen gut in diesem Land. Aber wozu stolz sein auf Österreich? Der Großteil der Bevölkerung hat jedenfalls nicht viel zum eigenen Österreichisch-Sein beigetragen. Er ist rein zufällig in einem ganz passablen Land auf die Welt gekommen - Schwein gehabt. Außerdem: Wer besonders stolz auf sich und die Seinen ist, kann den Rest der Welt nicht genauso klasse finden.

Quelle: http://derstandard.at/?url=/?id=3356536


Dass derjenige, der stolz auf sich und die Seinen ist, andere nicht genauso klasse findet, ist eine These, die einiges für sich hat - und die, bis zu einem Grad, sicherlich zutreffend ist!

Um diese These allerdings näher zu prüfen, richten wir unseren Blick von der großen Sozialen-Einheit Land bzw Staat auf die kleinere, und daher überschaubarere Einheit 'Familie':

Und: Es zeigt sich:

Auch in der kleineren Sozial-Einheit 'Familie' ist der Stolz, auf die Seinen, weit verbreitet!

Gestern erst sah ich eine junge Mutter, die am Spielplatz ihrem Sohn beim Tretroller-fahren beobachtete, und, die Art und Weise wie sie dort stand, wie sie ihrem Kind mit den Augen folgte, und wie sie lächelte, ließ keinen Zweifel daran aufkommen, dass sie stolz war, auf IHREN Kleinen!

Dass allerdings eine junge Mutter stolz auf ihren Nachwuchs ist, hat weder etwas Ironisches, Lächerliches, oder gar Peinliches an sich!

Dass eine Mutter stolz ist auf ihr Kind, hat den einen 'einfachen' Grund: Sie liebt ihr Kind!

Stolz-sein, ist immer auch ein Ausdruck von Liebe!

DOCH: Dass man liebt, bedeutet nicht, ZWANGSLÄUFIG, dass man jemand oder etwas Anderes, NICHT EBENFALLS, LIEBEN KANN!

'Die Liebe zum Einen, schließt die Liebe zum Anderen NICHT, NOTWENDIGERWEISE aus!'

Ich zB liebe meine Großmutter.

Ich liebe meine Mutter, UND meinen Vater.

Ich liebe meine Freundin.

Ich liebe meinen Onkel.

Ich liebe meine schon verstorbene Urgroßmutter, UND, meinen leider schon verstorbenen Urgroßonkel.

Ich liebe meinen Dackel.

Ich liebe mein Grätzel.

Ich liebe den Bezirk, die Stadt, UND auch das Land in dem ich lebe.

UND: Ich liebe Europa.

Patriotismus ist - in den meisten Fällen - eine Form von Liebe!

Ob ich allerdings die Welt ALS GANZES liebe, und mit ihr ALLE Menschen, die auf ihr leben, weiß ich ehrlich gesagt nicht!?

Die Welt als Ganzes, ist doch sehr groß!

Vielleicht ist sie gar ZU groß, um ihr, als Ganzes, aufrichtige, echte Gefühle entgegenzubringen!?

Und wie soll ich, TATSÄCHLICH, ALLE Menschen lieben, wenn ich - verhältnismäßig betrachtet - nur wenige von ihnen kenne!?

'Etwas oder jemand Unbekannten, kann man doch nicht lieben!?

Man kann nur lieben, das man kennt!'

Doch im Unterschied zur Liebe, zu bekannten Einzel-Personen, ist der Patriotismus eine Liebe, zu einer Sozialen-Einheit.

Und zwar ist er eine Liebe, zur einer sozialen Einheit, welche über die unmittelbare Familien-Struktur hinausgeht, UND, der man - wie auch der Familie - als Mitglied angehört.

Ausgehend, von dem bisher Ausgeführten, lassen sich somit 3 Arten von Liebe unterscheiden:

1.: die Liebe, zu bekannten Einzel-Personen
2.: die Liebe, zur unmittelbaren Familie

und

3.: die Liebe, zu größeren Sozialen-Einheiten

26.2.09

Begriffsdefinition : Beweis

Die Bedeutung des Begriffs, im Allgemeinen-Sprachgebrauch:

Im Allgemeinen-Sprachgebrauch wird der Begriff 'Beweis' zumeist derart verstanden und verwendet, dass der/ ein Beweis eine Bestätigung oder Widerlegung für etwas ist, das mittels einer bestimmten Methode ermittelt wurde, und von der derjenige, der an diese Methode glaubt und/ oder sie verwendet, überzeugt ist, dass sie hinreichend begründend ist, und Ergebnisse liefert, deren Wahrheits- und Wirklichkeitsgrad dermaßen hoch ist, sodass an ihnen, im Grunde, nicht (mehr) zu zweifeln ist.

Beispiele:

Eine Frau zu ihrem Mann:
'Aber, belüg mich nicht!
Ich habe dich gestern dort gesehen!
Für mich, ist das Beweis genug!'

Ein Physiker zu einer Journalistin:
'Endlich ist es uns gelungen, den langersehnten Beweis dafür zu erbringen, dass dieses Phänomen nicht nur bloße Theorie ist!
Nur dank neuester Technik, war dieser experimentelle Erfolg, für uns möglich!'

Und schließlich ein Priester:
'Ich glaube an Gott - und, dass ich an ihn glaube, ist für mich, Beweis genug!'


Als Zusatz-Info kann der folgende Beitrag dienen:

http://members.chello.at/norbert.plankenauer/wirklichkeit/erkenntnistheorie/begriffsdefinition-erkenntnistheoretischer-glaubenskreis.htm

19.2.09

Wir können nicht wissen, was, im Einzelnen konkret, jenseits der raum-zeitlichen Grenzen unseres Universums existiert

Der folgende Dialog, orientiert sich an einer realen Diskussion im DER Philosophie Blog:

Niki (fiktiver Gesprächspartner): Besonders in den Naturwissenschaften scheint mir die Sichtweise weit verbreitet, dass alles, das existiert, in seiner Existenz empirisch nachweisbar SEIN MUSS.
Ganz nach dem Motto: 'Etwas, das in seinem Sein empirisch nicht nachweisbar ist, existiert nicht!'

Jeder Nachweis aber - und somit natürlich auch JEDER empirische Beweis - ist ein subjektiver Akt!
Und es besteht, meiner Meinung nach, durchaus, zumindest, die theoretische Möglichkeit, dass es Existenzen gibt, die sich der empirischen Zugänglichkeit durch Subjekte - und damit einer JEDEN subjektiven Beweisbarkeit -, von Grund auf, vollständig entziehen!

Einzig der Umstand, dass etwas nicht von Subjekten empirisch erfahren und nachgewiesen werden kann, erscheint mir als noch kein ausreichendes Kriterium, für die endgültige Beantwortung der Frage, ob etwas objektiv existiert, oder nicht!

Mulmi: Dass es Existenz gibt, die sich uns empirisch vollständig, in ihrem Sein, entzieht, und bezüglich derer wir niemals etwas Näheres in Erfahrung bringen können, ist, nicht nur eine theoretische Möglichkeit: Es ist eine Tatsache!

Beispiel: Unser Universum

Unser Universum ist etwas, in Raum und Zeit, Entstandenes, und weist ein endlich großes Volumen auf.
Und: Aufgrund dessen, dass es, in seiner raum-zeitlichen Endlichkeit, UNMÖGLICH von einem Absoluten-Nichts umgeben sein kann, hat dies zur logischen Konsequenz, dass es jenseits der raum-zeitlichen Grenzen unseres Universums, ohne Zweifel, Existenz gibt [1]!
DOCH: Unser Universum, ist ein energetisch (ab)geschlossenes System.
Das heißt: Weder dringt Energie von außen in unser Universum ein noch wird Energie aus dem Inneren unseres Universums nach außen hin abgegeben.
Dass dem so ist, beweist, unter anderem, die Erhaltung von Energie IN unserem Universum [2].
Und, da unser Universum, nachweislich, ein energetisch (ab)geschlossenes System bildet, wird es, in der Folge, NIEMALS möglich sein, von innerhalb unseres Universums aus, in Erfahrung zu bringen, was konkret, im Einzelnen, jenseits der raum-zeitlichen Grenzen unseres Universums existiert.

Mehr als das, dass, jenseits der raum-zeitlichen Grenzen unseres Universums, ETWAS existiert, und dass es daher auch dort, ZUMINDEST, Raum und Zeit gibt, werden wir leider niemals erfahren!

Quellen:

1. http://members.chello.at/norbert.plankenauer/wirklichkeit/physik/fragen1.htm#frage-physik4
2. http://de.wikipedia.org/wiki/Energieerhaltungssatz

Warum ist die Frage, was jenseits der raum-zeitlichen Grenzen unseres Universums existiert, mit rein naturwissenschaftlichen Mitteln nicht lösbar?

Der folgende Dialog ist inspiriert, von einem Gästebucheintrag:

Niki (fiktiver Gesprächspartner): Was jenseits der raum-zeitlichen Grenzen unseres Universums 'liegt', ist naturwissenschaftlich nicht ergründbar!

Und, da dem so ist, ist - von einem rein wissenschaftlichen Standpunkt aus betrachtet - jedes Nachsinnen darüber, was jenseits der raum-zeitlichen Grenzen unseres Universums sein könnte, sinn- und bedeutungslos - da, reinste Spekulation!

Mulmi: Dass es mit Hilfe naturwissenschaftlicher Methoden nicht möglich ist, konkrete, naturwissenschaftliche Beweise dafür zu erbringen, was jenseits der raum-zeitlichen Grenzen unseres Universums existiert, liegt in der Natur der Sache!
DENN: Die naturwissenschaftliche Erkenntnisgewinnungsmethode, baut typischerweise auf 2 Grund-Elementen auf.
Und zwar:

1. der Theorie(bildung),

und

2. der Empirie bzw dem empirischen Experiment [1].

Ein naturwissenschaftlicher Beweis, setzt sich somit immer, zumindest, aus einem theoretischen Modell UND (den dazugehörigen) empirischen Erfahrungen/ Experimenten zusammen.

Bedingt allerdings dadurch, dass das Universum, in dem wir leben, ein energetisch vollständig (ab)geschlossenes System bildet [2], kann weder Energie, von innerhalb unseres Universums, nach außen hin gelangen noch kann Energie, von außerhalb unseres Universums, in das Innere unseres Universums eindringen, und daher ist es, für jedes Subjekt, innerhalb unseres Universums, GÄNZLICH unmöglich, auf empirischem Wege in Erfahrung zu bringen, was jenseits der raum-zeitlichen Grenzen unseres Universums existiert.

Wenn es aber für jedes Subjekt, innerhalb unseres Universums, gänzlich unmöglich ist, zu empirischen Informationen dahingehend zu gelangen, was jenseits der raum-zeitlichen Grenzen unseres Universums existiert, dann bedeutet dies - da ja JEDER naturwissenschaftliche Beweis empirische Informationen zur notwendigen Voraussetzung hat -, dass es, in der Folge, niemals gelingen kann, und niemals gelingen wird, von innerhalb unseres Universums aus, (eine) Existenz, jenseits der raum-zeitlichen Grenzen unseres Universums, naturwissenschaftlich zu beweisen.

Wie sich also zeigt, schließt sowohl die energetische Natur unseres Universums, als auch die Tatsache, dass wir INNERHALB dieses Universums leben, und, das grundlegende Anforderungsprofil, das an naturwissenschaftliche Beweise, in der Regel, angelegt wird, von vornherein aus, dass die Frage, was jenseits der raum-zeitlichen Grenzen unseres Universums existiert, mit rein naturwissenschaftlichen Mitteln, jemals objektiv beantwortet und gelöst werden kann!

Dass allerdings die Frage, was jenseits der raum-zeitlichen Grenzen unseres Universums existiert, mit rein naturwissenschaftlichen Mitteln, niemals, objektiv nicht beantwortet und gelöst werden kann, bedeutet nicht, zwangsläufig, dass sich diese Frage deshalb jeglicher seriösen, objektiven Antwort bzw Lösung entzieht!
DENN: Dass diese Frage sehrwohl, objektiv beantwortbar und lösbar ist, habe ich im Beitrag : Gelöste-philosophische-Frage-Physik Nr. 4 : Gibt es einen Raum 'hinter' dem Raum unseres Universums? (siehe: http://members.chello.at/norbert.plankenauer/wirklichkeit/physik/fragen1.htm#frage-physik4) nachgewiesen.

Und schließlich: Ob eine Frage, tatsächlich, nur dann wissenschaftlich von Bedeutung und sinnvoll ist, wenn sie mittels naturwissenschaftlicher Erkenntnismethoden beantwortbar und lösbar ist, wage ich zwar zu bezweifeln - letztendlich aber, muss ohnehin jeder für sich selbst entscheiden, was für ihn von Bedeutung ist, und, was Sinn macht [3]!


Quellen:

1. http://de.wikipedia.org/wiki/Naturwissenschaft#Prinzipien_der_Naturwissenschaften
2. http://de.wikipedia.org/wiki/Energieerhaltungssatz
3. http://members.chello.at/norbert.plankenauer/wirklichkeit/physik/kommentare1.htm#kommentar-physik8

16.2.09

Dass es im Verlaufe der Evolution zu Mutationen kommt, ist kein Zufall, sondern ein Naturgesetz

Der folgende Beweis, ist ein philosophisch-rationaler Beweis:

Das Phänomen Evolution, könnte man, kurz und prägnant, durch die 3 Punkte

'kopieren',

'Kopierfehler bzw Mutation'

und

'Selektion',

zusammenfassen.

Im Zusammenhang mit dem Phänomen Evolution, wird auch, mittlerweile relativ häufig, die Sichtweise geäußert, dass das Entstehen von Mutationen ein Zufallsprodukt ist...

DOCH: Die Tatsache, dass Leben Mutationen verursacht bzw hervorbringt, ist alles andere als ein Zufall - SONDERN: ein Naturgesetz!
DENN: Es liegt in der Natur der Dinge, dass es, AUF JEDEN FALL, IRGENDWANN, zu Kopierfehlern kommt.
Oder: Anders ausgedrückt:
Nirgendwo in der Natur, gibt es ein absolut perfektes Kopierverfahren, das dazu in der Lage wäre, endlos, und für alle Zeiten, absolut fehlerfreie Kopien, von was auch immer, zu produzieren.
Und, da es nirgendwo, in der Natur, ein absolut perfektes Kopierverfahren gibt, wird es zwangsläufig IMMER, IRGENDWANN, zu Kopierfehlern, und damit zu Mutationen kommen.

Und ob das, durch Kopierfehler bzw Mutationen, neu entstandene Sein, auf längere Sicht gesehen, eine Zukunft hat, hängt, wesentlich, davon ab, wie das neu entstandene Sein, den jeweils vorhandenen Umweltbedingungen, 'widerstehen' kann.

Begriffsdefinition : Philosophie

Bedeutung des Begriffs, im Allgemeinen Sprachgebrauch:

Im Allgemeinen-Sprachgebrauch wird der Begriff 'Philosophie' auf unterschiedliche Art und Weise verstanden und verwendet.

Folgende Bedeutungsmöglichkeiten sind mir, aus dem Allgemeinen-Sprachgebrauch, bekannt:

1. Bedeutungsmöglichkeit:

Philosophie ist - in Anlehnung an die Grundbedeutung des griechischen Wortes 'philosophia' - die/ eine Liebe zur Weisheit.

2. Bedeutungsmöglichkeit:

Philosophie ist die/ eine Suche, nach Wahrheit und nach Wirklichkeit.

Beispiel:

'Der Philosoph versucht zu eruieren, welche moralischen Konsequenzen sich aus dem Geschehenen ergeben/ ergeben könnten!'

und

3. Bedeutungsmöglichkeit:

Philosophie ist ein grundlegendes, theoretisch-logisches System bzw Konzept.

Beispiele:

'Welcher Erkenntnistheorie bedienen sich naturwissenschaftliche Disziplinen - wie zB Chemie, Physik oder die Biologie -, in ihrem Forschen?'

'Was ist die Leitidee der Organisation, der du bereits seit mehreren Jahren angehörst?'

und

'Nach welchen Grundprinzipien lebst, führst du dein Leben?'

Subjektive-Begriffsdefinition(en):

Da der Begriff 'Philosophie', im Allgemeinen-Sprachgebrauch, mehrere Bedeutungsmöglichkeiten aufweist, erscheint es mir sinnvoll die unterschiedlichen Bedeutungsmöglichkeiten mit eigenen, möglichst aussagekräftigen Namen zu betiteln.

Meine (subjektiven) Namens-Vorschläge sind:

Für die 1. Bedeutungsmöglichkeit schlage ich die Bezeichnung Weisheitsphilosophie vor,
für die 2. Bedeutungsmöglichkeit Wahrheits- und Wirklichkeitsphilosophie,
und für die 3. Bedeutungsmöglichkeit Grundlagen-, System-, Regel- oder Rezept-Philosophie.

Jemand, der etwas als undefinierbar bezeichnet

Jemand, der etwas als undefinierbar bezeichnet, DEFINIERT DAS, das er als undefinierbar bezeichnet, EBEN DADURCH, dass er feststellt bzw bestimmt, dass es undefinierbar ist - und, widerspricht sich damit, regelmäßig selbst!

Oder: Anders ausgedrückt:

'Sobald etwas als undefinierbar eingestuft wird, ist es auch schon definiert!'