26.2.09

Begriffsdefinition : Beweis

Die Bedeutung des Begriffs, im Allgemeinen-Sprachgebrauch:

Im Allgemeinen-Sprachgebrauch wird der Begriff 'Beweis' zumeist derart verstanden und verwendet, dass der/ ein Beweis eine Bestätigung oder Widerlegung für etwas ist, das mittels einer bestimmten Methode ermittelt wurde, und von der derjenige, der an diese Methode glaubt und/ oder sie verwendet, überzeugt ist, dass sie hinreichend begründend ist, und Ergebnisse liefert, deren Wahrheits- und Wirklichkeitsgrad dermaßen hoch ist, sodass an ihnen, im Grunde, nicht (mehr) zu zweifeln ist.

Beispiele:

Eine Frau zu ihrem Mann:
'Aber, belüg mich nicht!
Ich habe dich gestern dort gesehen!
Für mich, ist das Beweis genug!'

Ein Physiker zu einer Journalistin:
'Endlich ist es uns gelungen, den langersehnten Beweis dafür zu erbringen, dass dieses Phänomen nicht nur bloße Theorie ist!
Nur dank neuester Technik, war dieser experimentelle Erfolg, für uns möglich!'

Und schließlich ein Priester:
'Ich glaube an Gott - und, dass ich an ihn glaube, ist für mich, Beweis genug!'


Als Zusatz-Info kann der folgende Beitrag dienen:

http://members.chello.at/norbert.plankenauer/wirklichkeit/erkenntnistheorie/begriffsdefinition-erkenntnistheoretischer-glaubenskreis.htm

19.2.09

Wir können nicht wissen, was, im Einzelnen konkret, jenseits der raum-zeitlichen Grenzen unseres Universums existiert

Der folgende Dialog, orientiert sich an einer realen Diskussion im DER Philosophie Blog:

Niki (fiktiver Gesprächspartner): Besonders in den Naturwissenschaften scheint mir die Sichtweise weit verbreitet, dass alles, das existiert, in seiner Existenz empirisch nachweisbar SEIN MUSS.
Ganz nach dem Motto: 'Etwas, das in seinem Sein empirisch nicht nachweisbar ist, existiert nicht!'

Jeder Nachweis aber - und somit natürlich auch JEDER empirische Beweis - ist ein subjektiver Akt!
Und es besteht, meiner Meinung nach, durchaus, zumindest, die theoretische Möglichkeit, dass es Existenzen gibt, die sich der empirischen Zugänglichkeit durch Subjekte - und damit einer JEDEN subjektiven Beweisbarkeit -, von Grund auf, vollständig entziehen!

Einzig der Umstand, dass etwas nicht von Subjekten empirisch erfahren und nachgewiesen werden kann, erscheint mir als noch kein ausreichendes Kriterium, für die endgültige Beantwortung der Frage, ob etwas objektiv existiert, oder nicht!

Mulmi: Dass es Existenz gibt, die sich uns empirisch vollständig, in ihrem Sein, entzieht, und bezüglich derer wir niemals etwas Näheres in Erfahrung bringen können, ist, nicht nur eine theoretische Möglichkeit: Es ist eine Tatsache!

Beispiel: Unser Universum

Unser Universum ist etwas, in Raum und Zeit, Entstandenes, und weist ein endlich großes Volumen auf.
Und: Aufgrund dessen, dass es, in seiner raum-zeitlichen Endlichkeit, UNMÖGLICH von einem Absoluten-Nichts umgeben sein kann, hat dies zur logischen Konsequenz, dass es jenseits der raum-zeitlichen Grenzen unseres Universums, ohne Zweifel, Existenz gibt [1]!
DOCH: Unser Universum, ist ein energetisch (ab)geschlossenes System.
Das heißt: Weder dringt Energie von außen in unser Universum ein noch wird Energie aus dem Inneren unseres Universums nach außen hin abgegeben.
Dass dem so ist, beweist, unter anderem, die Erhaltung von Energie IN unserem Universum [2].
Und, da unser Universum, nachweislich, ein energetisch (ab)geschlossenes System bildet, wird es, in der Folge, NIEMALS möglich sein, von innerhalb unseres Universums aus, in Erfahrung zu bringen, was konkret, im Einzelnen, jenseits der raum-zeitlichen Grenzen unseres Universums existiert.

Mehr als das, dass, jenseits der raum-zeitlichen Grenzen unseres Universums, ETWAS existiert, und dass es daher auch dort, ZUMINDEST, Raum und Zeit gibt, werden wir leider niemals erfahren!

Quellen:

1. http://members.chello.at/norbert.plankenauer/wirklichkeit/physik/fragen1.htm#frage-physik4
2. http://de.wikipedia.org/wiki/Energieerhaltungssatz

Warum ist die Frage, was jenseits der raum-zeitlichen Grenzen unseres Universums existiert, mit rein naturwissenschaftlichen Mitteln nicht lösbar?

Der folgende Dialog ist inspiriert, von einem Gästebucheintrag:

Niki (fiktiver Gesprächspartner): Was jenseits der raum-zeitlichen Grenzen unseres Universums 'liegt', ist naturwissenschaftlich nicht ergründbar!

Und, da dem so ist, ist - von einem rein wissenschaftlichen Standpunkt aus betrachtet - jedes Nachsinnen darüber, was jenseits der raum-zeitlichen Grenzen unseres Universums sein könnte, sinn- und bedeutungslos - da, reinste Spekulation!

Mulmi: Dass es mit Hilfe naturwissenschaftlicher Methoden nicht möglich ist, konkrete, naturwissenschaftliche Beweise dafür zu erbringen, was jenseits der raum-zeitlichen Grenzen unseres Universums existiert, liegt in der Natur der Sache!
DENN: Die naturwissenschaftliche Erkenntnisgewinnungsmethode, baut typischerweise auf 2 Grund-Elementen auf.
Und zwar:

1. der Theorie(bildung),

und

2. der Empirie bzw dem empirischen Experiment [1].

Ein naturwissenschaftlicher Beweis, setzt sich somit immer, zumindest, aus einem theoretischen Modell UND (den dazugehörigen) empirischen Erfahrungen/ Experimenten zusammen.

Bedingt allerdings dadurch, dass das Universum, in dem wir leben, ein energetisch vollständig (ab)geschlossenes System bildet [2], kann weder Energie, von innerhalb unseres Universums, nach außen hin gelangen noch kann Energie, von außerhalb unseres Universums, in das Innere unseres Universums eindringen, und daher ist es, für jedes Subjekt, innerhalb unseres Universums, GÄNZLICH unmöglich, auf empirischem Wege in Erfahrung zu bringen, was jenseits der raum-zeitlichen Grenzen unseres Universums existiert.

Wenn es aber für jedes Subjekt, innerhalb unseres Universums, gänzlich unmöglich ist, zu empirischen Informationen dahingehend zu gelangen, was jenseits der raum-zeitlichen Grenzen unseres Universums existiert, dann bedeutet dies - da ja JEDER naturwissenschaftliche Beweis empirische Informationen zur notwendigen Voraussetzung hat -, dass es, in der Folge, niemals gelingen kann, und niemals gelingen wird, von innerhalb unseres Universums aus, (eine) Existenz, jenseits der raum-zeitlichen Grenzen unseres Universums, naturwissenschaftlich zu beweisen.

Wie sich also zeigt, schließt sowohl die energetische Natur unseres Universums, als auch die Tatsache, dass wir INNERHALB dieses Universums leben, und, das grundlegende Anforderungsprofil, das an naturwissenschaftliche Beweise, in der Regel, angelegt wird, von vornherein aus, dass die Frage, was jenseits der raum-zeitlichen Grenzen unseres Universums existiert, mit rein naturwissenschaftlichen Mitteln, jemals objektiv beantwortet und gelöst werden kann!

Dass allerdings die Frage, was jenseits der raum-zeitlichen Grenzen unseres Universums existiert, mit rein naturwissenschaftlichen Mitteln, niemals, objektiv nicht beantwortet und gelöst werden kann, bedeutet nicht, zwangsläufig, dass sich diese Frage deshalb jeglicher seriösen, objektiven Antwort bzw Lösung entzieht!
DENN: Dass diese Frage sehrwohl, objektiv beantwortbar und lösbar ist, habe ich im Beitrag : Gelöste-philosophische-Frage-Physik Nr. 4 : Gibt es einen Raum 'hinter' dem Raum unseres Universums? (siehe: http://members.chello.at/norbert.plankenauer/wirklichkeit/physik/fragen1.htm#frage-physik4) nachgewiesen.

Und schließlich: Ob eine Frage, tatsächlich, nur dann wissenschaftlich von Bedeutung und sinnvoll ist, wenn sie mittels naturwissenschaftlicher Erkenntnismethoden beantwortbar und lösbar ist, wage ich zwar zu bezweifeln - letztendlich aber, muss ohnehin jeder für sich selbst entscheiden, was für ihn von Bedeutung ist, und, was Sinn macht [3]!


Quellen:

1. http://de.wikipedia.org/wiki/Naturwissenschaft#Prinzipien_der_Naturwissenschaften
2. http://de.wikipedia.org/wiki/Energieerhaltungssatz
3. http://members.chello.at/norbert.plankenauer/wirklichkeit/physik/kommentare1.htm#kommentar-physik8

16.2.09

Dass es im Verlaufe der Evolution zu Mutationen kommt, ist kein Zufall, sondern ein Naturgesetz

Der folgende Beweis, ist ein philosophisch-rationaler Beweis:

Das Phänomen Evolution, könnte man, kurz und prägnant, durch die 3 Punkte

'kopieren',

'Kopierfehler bzw Mutation'

und

'Selektion',

zusammenfassen.

Im Zusammenhang mit dem Phänomen Evolution, wird auch, mittlerweile relativ häufig, die Sichtweise geäußert, dass das Entstehen von Mutationen ein Zufallsprodukt ist...

DOCH: Die Tatsache, dass Leben Mutationen verursacht bzw hervorbringt, ist alles andere als ein Zufall - SONDERN: ein Naturgesetz!
DENN: Es liegt in der Natur der Dinge, dass es, AUF JEDEN FALL, IRGENDWANN, zu Kopierfehlern kommt.
Oder: Anders ausgedrückt:
Nirgendwo in der Natur, gibt es ein absolut perfektes Kopierverfahren, das dazu in der Lage wäre, endlos, und für alle Zeiten, absolut fehlerfreie Kopien, von was auch immer, zu produzieren.
Und, da es nirgendwo, in der Natur, ein absolut perfektes Kopierverfahren gibt, wird es zwangsläufig IMMER, IRGENDWANN, zu Kopierfehlern, und damit zu Mutationen kommen.

Und ob das, durch Kopierfehler bzw Mutationen, neu entstandene Sein, auf längere Sicht gesehen, eine Zukunft hat, hängt, wesentlich, davon ab, wie das neu entstandene Sein, den jeweils vorhandenen Umweltbedingungen, 'widerstehen' kann.

Begriffsdefinition : Philosophie

Bedeutung des Begriffs, im Allgemeinen Sprachgebrauch:

Im Allgemeinen-Sprachgebrauch wird der Begriff 'Philosophie' auf unterschiedliche Art und Weise verstanden und verwendet.

Folgende Bedeutungsmöglichkeiten sind mir, aus dem Allgemeinen-Sprachgebrauch, bekannt:

1. Bedeutungsmöglichkeit:

Philosophie ist - in Anlehnung an die Grundbedeutung des griechischen Wortes 'philosophia' - die/ eine Liebe zur Weisheit.

2. Bedeutungsmöglichkeit:

Philosophie ist die/ eine Suche, nach Wahrheit und nach Wirklichkeit.

Beispiel:

'Der Philosoph versucht zu eruieren, welche moralischen Konsequenzen sich aus dem Geschehenen ergeben/ ergeben könnten!'

und

3. Bedeutungsmöglichkeit:

Philosophie ist ein grundlegendes, theoretisch-logisches System bzw Konzept.

Beispiele:

'Welcher Erkenntnistheorie bedienen sich naturwissenschaftliche Disziplinen - wie zB Chemie, Physik oder die Biologie -, in ihrem Forschen?'

'Was ist die Leitidee der Organisation, der du bereits seit mehreren Jahren angehörst?'

und

'Nach welchen Grundprinzipien lebst, führst du dein Leben?'

Subjektive-Begriffsdefinition(en):

Da der Begriff 'Philosophie', im Allgemeinen-Sprachgebrauch, mehrere Bedeutungsmöglichkeiten aufweist, erscheint es mir sinnvoll die unterschiedlichen Bedeutungsmöglichkeiten mit eigenen, möglichst aussagekräftigen Namen zu betiteln.

Meine (subjektiven) Namens-Vorschläge sind:

Für die 1. Bedeutungsmöglichkeit schlage ich die Bezeichnung Weisheitsphilosophie vor,
für die 2. Bedeutungsmöglichkeit Wahrheits- und Wirklichkeitsphilosophie,
und für die 3. Bedeutungsmöglichkeit Grundlagen-, System-, Regel- oder Rezept-Philosophie.

Jemand, der etwas als undefinierbar bezeichnet

Jemand, der etwas als undefinierbar bezeichnet, DEFINIERT DAS, das er als undefinierbar bezeichnet, EBEN DADURCH, dass er feststellt bzw bestimmt, dass es undefinierbar ist - und, widerspricht sich damit, regelmäßig selbst!

Oder: Anders ausgedrückt:

'Sobald etwas als undefinierbar eingestuft wird, ist es auch schon definiert!'

10.2.09

Gibt es (eine) Erkenntnis, die VÖLLIG FREI von Logik ist?

Frage: Besonders im Zusammenhang mit Östlichen Philosophien wird immer wieder die Sichtweise vertreten, dass es Erkenntnisformen gibt, die nicht auf Logik basieren.

Meine Frage lautet daher:
Kann es jemals (eine) Erkenntnis geben, die VÖLLIG frei von Logik ist?

Antwort: Die grundlegenden Voraussetzungen dafür, die vorhanden sein müssen, damit ein Mensch, oder ein anderes Lebewesen, in die Lage versetzt wird etwas, wie auch immer Geartetes zu erkennen, sind kein Mysterium, sondern sind allgemein bekannt:

1. Es bedarf, zumindest rudimentärer Wahrnehmungsorgane, um neue Informationen [1] aufnehmen zu können.

2. Es bedarf eines, zumindest rudimentären (Zentral-)Nervensystems [2], mit dessen Hilfe die über die Wahrnehmungsorgane aufgenommenen Informationen be- und verarbeitet werden können.

UND

3. Es bedarf einer, zumindest rudimentären Erkenntnistheorie [3], die für das jeweilige Lebewesen festlegt, welche (Wahrnehmungs-)Informationen von Relevanz sind, und welche nicht.

Um es auf den Punkt zu bringen:
Erkenntnis, OHNE eine entsprechende Erkenntnis-THEORIE, ist für kein Lebewesen möglich!

Und, da JEDE Erkenntnistheorie ein System von Regeln ist, das festlegt, was für ein Lebewesen von Relevanz ist, und was nicht - und damit, was jeweils als wahr und als wirklich einzustufen ist -, besitzt, demzufolge, JEDE Erkenntnistheorie eine/ ihre eigene Logik - und, da dem so ist, kann es, demzufolge, auch keine Erkenntnis geben, die jemals VÖLLIG frei bzw losgelöst von JEGLICHER Logik wäre!

Quellen:

1. http://de.wikipedia.org/wiki/Information
2. http://de.wikipedia.org/wiki/Nervensystem
3. http://de.wikipedia.org/wiki/Erkenntnistheorie

22.1.09

Leben = das individuelle Besitzen von Information

Der folgende Beweis, ist ein philosophisch-rationaler Beweis:

Jede Zelle, ist ein Träger vielfältiger Informationen [1].
Jedes Lebewesen, setzt sich aus einer unterschiedlichen Zahl von Zellen zusammen – manche sind Einzeller, und manche setzten sich aus vielen, mitunter gar aus Milliarden von Zellen zusammen.
Und, da dem so ist, ist, in der Folge, jedes Lebewesen, bereits vom Anfang seiner Existenz an, mit einer Fülle von Informationen ausgestattet!

Dass daher, bei der Vermehrung von Lebewesen, Informationen weitergegeben werden, und dass, durch Vermehrung, neu entstandene Lebewesen, bereits von Geburt an, über wesentliche Informationen für ihr Leben verfügen, ist alles andere als ein unerklärliches Wunder, sondern ist die/ eine Normalität des Lebens!

Leben = das individuelle Besitzen von Information + das individuelle Verwenden von Information + das Weitergeben von Information, an andere Individuen, im einfachsten aller Fälle, mittels Vermehrung

Quelle:

1. http://de.wikipedia.org/wiki/Zelle_(Biologie)

16.1.09

Gibt es einen Raum 'hinter' dem Raum unseres Universums?


Wenn ich einen Luftballon aufblase, so dehnt sich dieser aus. Dabei nimmt der Ballon einen Raum ein, der vorher schon vorhanden war, die Luft um den Ballon herum wird verdrängt, sodaß sich der Luftballon ausdehnen kann. Wenn ich den Ballon in ein Glas stecke und versuche, ihn aufzublasen, so wird er an die Grenzen seines Raumes kommen, an den Rand des Glases. Dadurch kann sich der Ballon nicht weiter ausdehnen. Wenn wir den Ballon nun mit dem Universum vergleichen, so müssen wir uns fragen, ob hinter dem Rande des Universums nicht ein Raum vorhanden ist, in den hinein sich das Universum ausdehnen kann. Wenn sich das Universum ausdehnt, wie es heute noch der Fall ist, so muß hinter dem Rande des Universums, da draußen irgendwo, etwas vorhanden sein, was sich verdrängen lässt, etwas, was dem Universum einen Platz zur Ausdehnung lässt, etwas was weichen kann, eine Art "Raum hinter dem Raum".

Quelle: http://www.michaelwilkes.de/raumzeit.htm#k6


Frage: Meine Frage lautet daher: Gibt es tatsächlich einen, wie oben beschrieben Raum 'hinter' dem Raum unseres Universums?

Antwort: Ja, auch jenseits des Raums unseres Universums gibt es (einen) Raum.
DENN: Unser Universum ist in endlicher Zeit, vor ungefähr 14 Milliarden Jahren entstanden und verfügt über ein endlich großes Volumen [1].
Unser Universum besitzt somit eine raum-zeitlich endlich große Gestalt.
Und da etwas, das raum-zeitlich endlich groß ist, nicht von einem Absoluten-Nichts [2], sondern immer nur von etwas Existentem umgeben sein kann, und, aufgrund der Tatsache, dass JEDE Existenz, ZUMINDEST, raum-zeitliche Eigenschaften aufweist [3], ist es logisch konsequent, dass auch 'hinter' dem Raum unseres Universums Raum und Zeit gegeben ist!

Quellen:

1. http://de.wikipedia.org/wiki/Universum
2. http://members.chello.at/norbert.plankenauer/wirklichkeit/physik/fragen1.htm#frage-physik3
3. http://members.chello.at/norbert.plankenauer/wirklichkeit/ontologie/fragen1.htm#frage-ontologie3

Ist alles, in unserem Universum, Energie?

Frage: Ist alles, in unserem Universum, Energie?

Antwort: Nein!

DENN: In unserem gegenwärtigen Universum, gibt es riesige Leer-Räume, die, in weiten Bereichen, keine Masse, und damit auch keinerlei Materie und/ oder Energie, beinhalten [siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Void_(Astronomie)].

Energie und Materie sind daher, innerhalb unseres gegenwärtigen Universums, nicht überall gegeben, sondern sind, 'lediglich', auf einige (wenige) Regionen beschränkt bzw reduziert.

15.1.09

Und es ist wieder PHILO-DAY! :-)

Wie jeden 15. im Monat ist auch heute wieder PHILO-DAY!

Und wie immer am Philo-Day, wurden auch heute wieder dem Text-Archiv Philosophie und Leben eine Reihe neuer Beiträge hinzugefügt:

die neusten Beiträge des Text-Archivs

Ich wünsche euch allen einen schönen Philo-Day :-)

Liebe Grüße Mulmi

14.1.09

Gibt es eine absolute Wahrheit bzw Wirklichkeit?

Frage: Gibt es eine absolute Wahrheit bzw Wirklichkeit?

Antwort: Warum sollte es keine absolute(n) Wahrheit(en) geben?

Ist etwa die Sichtweise, dass es keine absolute Wahrheit(en) gibt bzw geben kann, eine absolute Wahrheit?

Der Ausgangspunkt aller (möglichen) Wahrheit(en), ist, dass es etwas gibt!
DENN: Wenn absolut nichts existiert, gibt es in der Folge, ebenso, absolut nichts – auch keine, wie auch immer geartet(en) Wahrheit(en).
DOCH: In der Wirklichkeit in der wir leben, gibt es Wahrheit(en), und da es in ihr eine Vielzahl von Wahrheiten gibt, ist dies der eindeutige Beleg dafür, dass es, in unserer Wirklichkeit, ZUMINDEST, EINE absolute Wahrheit gibt.
Und diese EINE absolute Wahrheit, ist (die Tatsache der) Existenz.

Man kann aber die Frage auch von einer gänzlich anderen Seite aus betrachten:

Angenommen, man geht davon aus, dass ALLES relativ ist, im Sein...

... und selbst dann, gibt es etwas Absolutes!

DENN: Die Gesamtheit ALLER Relativitäten, ist etwas Absolutes - das, von nichts anderem (mehr) abhängt, als von sich selbst.

Die Gesamtheit ALLER relativen Wirklichkeiten, ist somit eine absolute Wirklichkeit!

Und die Gesamtheit ALLER relativen Wahrheiten, ist eine absolute Wahrheit!

Oder: Man könnte es auch anders formulieren:
‘Überall dort, wo es etwas Relatives gibt, gibt es immer AUCH etwas Absolutes!‘

Viele Wege führen zur Wahrheit

Viele Wege führen zur Wahrheit.
Und jeder, entscheidet sich für einen anderen.

Der Eine wählt für sich den Weg der Bibel - und findet in ihr die/ seine Wahrheit.

Der Andere, wählt für sich die 'Weisheiten' des Zen-Buddhismus.

Wieder ein anderer, findet die angestrebte Wahrheit in der Wissenschaft.

Und manch einer ist auf der Suche, nach dem so genannten 'Heiligen Gral'.

So unterschiedlich diese Wege sind:

Ich bin der festen Überzeugung, dass sie alle zur Wahrheit führen KÖNNEN - doch nur dann, wenn man auch wirklich bereit ist, nach WAHRHEIT zu suchen!

Der Weg der/ zur Wahrheit, ist aber, SICHERLICH, kein Weg der Ideologie!

10.1.09

Ist es grundsätzlich möglich alles zu widerlegen?

Frage: Ist es grundsätzlich möglich alles zu widerlegen?

Antwort: Die Antwort auf diese Frage lautet, eindeutig, nein!
DENN: Eine Widerlegung ist ein ERFOLGREICHER Nachweis, dass etwas Bestimmtes nicht vorhanden und/ oder unzutreffend ist [1], und, um einen derartigen Nachweis führen zu können, ist die notwendige Voraussetzung dafür, dass man über eine Erkenntnistheorie verfügt.
Eine Erkenntnistheorie ist nämlich ein intellektuelles Konstrukt, das (zumindest in Grundzügen) bestimmt, was wahr und was wirklich ist, und daher ist es nur dann möglich, wenn man über ein derartiges intellektuelles Grund-Gerüst verfügt, zu entscheiden, was als wahr und was als wirklich gelten kann.

Und: Da eine JEDE Erkenntnistheorie (zumindest in Grundzügen) bestimmt, was wahr bzw wirklich ist, ist es ALLEINE mithilfe der eigenen Erkenntnistheorie NICHT möglich, erfolgreich nachzuweisen, dass sie - die eigene Erkenntnistheorie -, grundsätzlich, unwahre Ergebnisse liefert.
DENN: JEDER Versuch, alleiniglich durch die Verwendung der eigenen Erkenntnistheorie, erfolgreich nachweisen zu wollen, dass es - gemäß der eigenen Erkenntnistheorie - der Wahrheit entspricht, dass die eigene Erkenntnistheorie grundsätzlich unwahre Ergebnisse liefert, führt regelmäßig zu einem logisch Widerspruch, und führt sich solcherart, regelmäßig, selbst ad absurdum.

Begriffsdefinition : Widerlegung

Die Bedeutung des Begriffs, im Allgemeinen-Sprachgebrauch:

Im Allgemeinen-Sprachgebrauch wird der Begriff 'Widerlegung' zumeist derart verstanden und verwendet, dass die/ eine Widerlegung ein erfolgreicher Nachweis bzw Beweis ist, dass etwas Bestimmtes nicht zutreffend und/ oder nicht vorhanden ist.

Beispiele:

'Die Sichtweise, dass die Erde eine Scheibe ist, ist mittlerweile bereits seit langem widerlegt.'

und

'Ich werde deine Lügen-Geschichte widerlegen, und nachweisen, dass du nicht dort warst.'

Subjektive Begriffsdefinition:

Aufgrund der Tatsache, dass eine Widerlegung ein erfolgreicher geführter Beweis ist, dass etwas NICHT ist, schlage ich vor, von nun an, Widerlegungen AUCH als negative Beweisführungen zu bezeichnen.