20.5.08

Begriffsdefinition : Absolutes-Nichts

Die Bedeutung des Begriffs, im Allgemeinen-Sprachgebrauch:

Der Begriff Absolutes-Nichts, ist eine Sonder-Forum des Begriffs Nichts [1], und wird, im Allgemeinen-Sprachgebrauch, auf unterschiedliche Art und Weise verstanden und verwendet.

Folgende Bedeutungsmöglichkeiten des Begriffs sind mir, aus dem Allgemeinen-Sprachgebrach, bekannt:

1. Bedeutungsmöglichkeit: Das/ Ein Absolutes-Nichts, ist ein Zustand.

Und dort, wo der Zustand des/ eines Absoluten-Nichts 'herrscht' bzw 'besteht', ist, absolut und zu 100%, keine, wie auch immer geartete Form von Existenz vorhanden ist.

Wenn also, zB, behauptet wird, dass es Bereiche innerhalb unseres Universums gibt, die von dem/ einem Absoluten-Nichts erfüllt sind, so ist dies, in der Regel, derart gemeint und zu verstehen, dass es Bereiche innerhalb unseres Universums geben soll, in denen keine, wie auch immer geartete Form von Existenz gegeben ist.

Der Zustand des Absoluten-Nichts, ist vollkommen frei, von jeglicher Existenz!

2. Bedeutungsmöglichkeit: Ein Absolutes-Nichts, ist ein bestimmtes (einzelnes) Sein, das zu keiner Zeit - weder jetzt, in der Gegenwart, noch in der Vergangenheit oder in der Zukunft - existiert, existiert hat, oder jemals existieren wird.

siehe auch: Begriffsdefinition : Nichts/ 1. Bedeutungsmöglichkeit/ Punkt 1.1 [1]

3. Bedeutungsmöglichkeit:

Mitunter wird der Begriff Absolutes-Nichts, im Allgemeinen-Sprachgebrauch, aber auch als abwertende Bezeichnung für etwas oder jemand verstanden und verwendet.

Beispiel:
'Du bist ein verkommenes, absolutes Nichts!'

Subjektive-Begriffsdefinition(en):

Da der Begriff Absolutes-Nichts, im Allgemeinen-Sprachgebrauch, mehrere Bedeutungsmöglichkeiten aufweist, erscheint es mir sinnvoll die unterschiedlichen Bedeutungsmöglichkeiten des Begriffs mit eigenen, möglichst aussagekräftigen Namen zu versehen.

Meine (subjektiven) Namens-Vorschläge sind:

Die ersten beiden Bedeutungsmöglichkeiten, fasse ich unter dem Sammel-Begriff 'Absolutes-Nichts, in existentieller Hinsicht' zusammen.
Denn: Beide Bedeutungsmöglichkeiten definieren das, das sie bezeichnen, existentiell.

und

Für die 3. Bedeutungsmöglichkeit schlage ich vor, sie 'Absolutes-Nichts, in moralischer Hinsicht' zu nennen.

Quelle:

1. http://de.geocities.com/mulmi1/wirklichkeit/ontologie/begriffsdefinition-nichts.htm

13.5.08

Wenn du nicht mehr weißt, was Philosophie ist... - Der Begriff Philosophie im Alltäglichen-Sprachgebauch

Wenn dir vor lauter Diskussionen, und vom Hin Und Her der unterschiedlichen Argumente, der Schädel brummt, und du, scheinbar, nicht mehr weißt, was denn eigentlich Philosophie ist, DANN ruf dir in Erinnerung, wie der Begriff Philosophie, im Alltäglichen-Sprachgebrauch, verwendet und verstanden wird.
DENN: Im Alltäglichen-Sprachgebrauch, ist dir der Begriff Philosophie alles andere als ein Rätsel!
Im Alltäglichen-Sprachgebrauch nämlich weißt du, ganz spontan und selbstverständlich, wofür der Begriff steht, und, was er meint!

Wenn dir beispielsweise ein guter Freund, im Verlaufe eines Alltags-Gesprächs, erzählt, dass er während der letzten Tage, intensivst, über die Liebe philosophiert hat, 'schaltest' du sofort, und weißt:
'Aha.
Er hat über die Liebe philosophiert...
Ergo, hat er über die Liebe nachgedacht!'

Im Alltäglichen-Sprachgebrauch, ist für dich Philosophieren, in der Regel, ein Nachdenken, über etwas.

Aber: Nicht jede Art des Nachdenkens, erachtest du als eine philosophische Tätigkeit.
Denn: Wenn ich dir davon erzähle, dass ich bei meiner letzten Klausur enorm gefordert wurde, und ich mich gewaltigst anstrengen musste, um alle Fragen innerhalb der vorgegebenen Prüfungszeit, zumindest einigermaßen, zu beantworten, wirst du vermutlich, in der Mehrzahl der Fälle, mein Nachdenken, über das Lösen von Klausur-Fragen, wohl eher nicht als ein Philosophieren einordnen.

Philosophieren ist dich, eine ganz besondere Art des Nachdenkens.

Und zwar ist es für dich, vielfach, ein Nachdenken, über das Wesen von etwas.

Wenn dir daher, im Verlaufe eines Alltags-Gesprächs, erzählt wird, dass jemand über die Liebe philosophierte, wirst du, zumeist, davon ausgehen, dass dieser Jemand - indem philosophierte - über das Wesen, und damit über die eigentlichen Grundlagen, der Liebe nachdachte.

Und dein allgemeines, alltags-sprachliches Verständnis dessen, was ein philosophisches Tun ist, lässt darauf schließen, wie du, allgemein, den Begriff Philosophie, im Alltäglichen-Sprachgebrauch, verwendest und vestehst.

8.5.08

Zwischen Ich und Selbst zu unterscheiden erscheint mir als bloße Wortspielerei

Grundsätzlich erscheint es mir nicht unbedingt notwendig zwischen einem Ich und einem Selbst zu unterscheiden.

Für mich besteht grundsätzlich kein Unterschied, zwischen dem so genannten Ich, und, dem so genannten Selbst.

'Das Ich, das ist mein Selbst; und was ich selbst bin, das bin ich!'

Die Unterscheidung zwischen Ich und Selbst, erscheint mir als eine künstliche Unterscheidung, und erinnert mich, in gewisser Weise, an die Wortspielereien mit Sein und Existenz.

Zwischen Sein und Existenz, vermag ich ebenfalls keinen wesentlichen Unterschied zu erkennen!

Der einzige - meiner Meinung nach - zwischen ihnen bestehende Unterschied, ist ihr Name, ihre Bezeichnung - doch ihrem Begriffsinhalt nach, sind sie, im Grunde, ident.

Warum also eine Unterscheidung treffen, die nicht absolut notwendig ist!(?)

'Schreibe ich Ich, so meine ich das Selbst; und schreibe ich Selbst, so meine ich das Ich! Und ebenso, verhält es sich mit den Begriffen Sein und Existenz!'

30.4.08

Es kann niemals alles Werden, Wahrnehmung oder Bewusstsein sein - Ein einzelner Prozess, kann niemals alles sein

Der folgende Beweis, ist ein philosophisch-rationaler Beweis:

Der im Beitrag ‘Gibt es auch jenseits unserer subjektiven Wahrnehmung Existenz bzw Wirklichkeit - oder ist, im Grunde, alles Wahrnehmung?‘ beschriebene Prozess der Wahrnehmung, ist, in einer bestimmten Hinsicht, für alle Prozesse beispielhaft.
DENN: Ebenso, wie der Prozess der Wahrnehmung, ist jeder, wie auch immer geartete Prozess ein Ablauf bzw Wechsel, von einer zu einer anderen Existenz, und ist somit, regelmäßig, etwas, aus Einzel-Elementen bzw Teilen, Zusammengesetztes.
Und: Da dem so ist, setzt sich demzufolge jeder, wie auch immer geartete Prozess aus Existenzen zusammen, die, jede für sich alleine genommen, etwas anderes ist, als der jeweilige Prozess, dem sie angehört, und, aufgrund dieser, für alle Prozesse gültigen Tatsache, ist es somit unmöglich, dass jemals ein einzelner Prozess ALLES sein kann.

Das heißt:

Da Wahrnehmung ein Prozess ist, kann niemals ALLES Wahrnehmung sein.

Da Bewusstsein ein Prozess ist, kann niemals ALLES Bewusstsein sein.

und

Da Werden ein Prozess ist, kann niemals ALLES Werden sein.

Gibt es auch jenseits unserer subjektiven Wahrnehmung Existenz bzw Wirklichkeit - oder ist, im Grunde, alles Wahrnehmung?

Frage: Immer wieder wird in philosophischen Diskussionen darauf hingewiesen, dass wir uns dessen nicht sicher sein können, ob es auch jenseits unserer subjektiven Wahrnehmung Existenz gibt, und, dass es demzufolge durchaus sein könnte, dass unserer subjektive Wahrnehmung das Einzige ist, das wirklich ist, das existiert.

Wie zutreffend ist diese Sichtweise?

Antwort: Das Problem aller derjenigen, die diese Sichtweise vertreten, ist, dass sie nicht ausreichend hinterfragen, was Wahrnehmung ausmacht.

Was Wahrnehmung ist, und, wie sie in ihren Grundzügen funktioniert, ist kein Geheimnis!

Jede, wie auch immer geartete Wahrnehmung, ist ein, aus den 3 Elementen Informationsaufnahme, Informationsweiterleitung und Informationsverarbeitung, zusammengesetzter Prozess [1]; und, da jeder Wahrnehmungsprozesses, AUSNAHMSLOS, in der gemeinschaftlichen Dreiheit, von Informationsaufnahme, Informationsweiterleitung und Informationsverarbeitung, abläuft bzw funktioniert, kann keines dieser 3 Elemente, für sich alleine genommen, eine Wahrnehmung sein.

Wenn aber weder die Informationsaufnahme, noch die Informationsweiterleitung, noch die Informationsverarbeitung, eines Wahrnehmungsprozesses, für sich alleine genommen, eine Wahrnehmung ist, und wenn diese 3 Wahrnehmungs-Elemente, andererseits, bei jedem Wahrnehmungsprozess, notwendigerweise, vorhanden bzw existent sein müssen, so bedeutet dies, dass das Vorhandensein bzw die Existenz von etwas, das selbst, von Grund auf, keine Wahrnehmung ist, die notwendige Voraussetzung, für jeden Wahrnehmungsprozess, ist

Wie sich somit zeigt, kann es, aufgrund der Allgemeinen-Natur, von Wahrnehmungsprozessen, niemals eine Wirklichkeit geben, in der es EINZIG Wahrnehmungen gibt.
Und daher ist die Sichtweise, dass es vielleicht, eventuell, nichts anderes geben könnte, als unsere, subjektiven Wahrnehmungen, nichts anderes als ein großes Missverständnis, und ein Irrtum!

28.4.08

Ein Du, gibt es nur als Bewusstseinszustand

Das folgende Gespräch, ist fiktiv:

Niki (fiktiver Gesprächspartner): Ein Du als solches, gibt es nicht!

Ein Du, gibt es einzig als Bewusstseinszustand!

Mulmi: Deine Meinung, sei dir gänzlich unbenommen...

Was aber halten die Menschen die dich lieben davon, dass du sie, lediglich, als Bewusstseinszustand einschätzt bzw betrachtest?

Sind sie SEHR von deiner Sichtweise begeistert?

Und: WIE liebst du?

24.4.08

Warum der Energieerhaltungssatz der Physik und Heraklits panta rhei nicht zu einander passen – Das Stottern der Energie

Der folgende Dialog ist fiktiv, und ist von mehreren Diskussionen, im Philosophie Forum : Sein Wahrheit und Wirklichkeit, inspiriert:

Niki (fiktiver Gesprächspartner): Heraklits [1] Philosophie, enthält vielerlei tiefe Wahrheiten.

Am meisten jedoch beeindruckt mich sein kosmologischer Entwurf.

Seine Sichtweise, dass alles im Kosmos Feuer, und damit Energie, ist, UND, seine damit verbundene Einsicht, dass alles fließt, sind, als Theorie, eine geniale Vorwegnahme, des Energieerhaltungssatzes der Physik [2].

Und: Es erstaunt mich immer wieder aufs Neue, wenn ich mich mit der Philosophie Heraklits befasse, dass schon damals dermaßen modern gedacht wurde!

Mulmi: Auch ich schätze Heraklit.
Doch: Du interpretierst da etwas, in die antike, heraklitische Philosophie, das in ihr, so, nicht enthalten ist.

Der Ausgangsfehler, ist die Gleichsetzung, der antiken Vorstellung von Feuer mit dem naturwissenschaftlichen Phänomen der Energie.

Abgesehen davon, dass eine derartige Gleichsetzung, durch die wenigen Fragmente bzw Sätze, die, von Heraklits ursprünglichem Werk, heute noch erhalten sind, nicht zu belegen ist, sind das Feuer bei Heraklit und das physikalische Phänomen der Energie, schon von ihrer Grund-Konzeption her, ZU verschieden, als dass ihre Gleichsetzung, objektiv, zu rechtfertigen wäre.

Heraklits Feuer, ist allgegenwärtig, und, unterliegt einem kontinuierlichem Fluss.

Oberflächlich betrachtet, scheinen diese Eigenschaften des Feuers, in selber Weise, AUCH auf die physikalische Energie zuzutreffen, und, nicht wenige werden daher – ebenso wie du - meinen:
'Klar!
Sicher!
Auch in unserem Universum, ist Energie allgegenwärtig!
Im Grunde, ist alles Energie!
Und, die all-seiende Energie, in unserem Universum, fließt, einem nicht endenwollenden Strome gleich, gleichmäßig, dahin!'

Das Problem ist allerdings, dass der durchaus weitverbreitete Glaube, dass alles Energie ist, und, dass Energie einem kontinuierlichem Wandel unterliegt, objektiv unzutreffend ist.

Dass alles, in unserem Universum, Energie ist, wird, unter anderem, durch die Existenz der so genannten Voids widerlegt [3].
Voids sind Leer-Räume, von einer durchschnittlich Größe von 15 Millionen Lichtjahren [4], in denen, in weiten Bereichen, keine Masse vorhanden ist.

Und dort, wo keine Masse ist – das wissen wir seit Einstein (E=m*c² [5]) –, dort ist auch keine Energie!

Aber auch der uns ach so gewohnten Vorstellung, dass sich der Wandel, das Vergehen, von Sein, einheitlich gleitend, fließend vollzieht, bereiten die Erkenntnisse der Quantenmechanik [6] ein jähes Ende.

Im Quantenbereich nämlich, gibt es keinen kontinuierlich Energiefluss.
Denn: Im Quantenbereich, wird Energie schubweise, in Energiepacketen übertragen [7].

Der Satz 'Alles fließt!', hat also, wie sich zeigt, keine allgemeine Gültigkeit, und trifft, zB, auf die Energie im Quantenbereich, absolut nicht zu.

Was die Energie im Quantenbereich betrifft, wäre es vielleicht zutreffender, eher von einem Stottern als von einem Fließen zu sprechen!

Quellen

1. http://de.wikipedia.org/wiki/Heraklit
2. http://de.wikipedia.org/wiki/Energieerhaltungssatz
3. http://de.wikipedia.org/wiki/Void_%28Astronomie%29
4. Alpha Centauri: Gibt es Löcher im Weltraum?
5. http://de.wikipedia.org/wiki/Energie
6. http://de.wikipedia.org/wiki/Quantenmechanik
7. http://de.wikipedia.org/wiki/Quanten

Philosophische Fragen

Dieser Beitrag gibt konkrete Antworten, auf folgende Philosophische Fragen:

Ist alles, in unserem Universum, Energie?
Vollzieht sich der Wandel, und damit das Entstehen und Vergehen von Sein, stets, kontinuierlich?
Ist Heraklit der Eigentliche-Entdecker des Energieerhaltungssatzes?

16.4.08

Es gibt keine Tatsachen? Alles Existente, ist bloß (eine) Interpretation?

Der folgende Dialog, ist fiktiv, und bezieht sich auf den Beitrag Meinung-Erkenntnistheorie Nr. 1:

Niki (fiktiver Gesprächspartner): Hallo Mulmi.

Mit deiner These, dass es nicht sinnvoll ist, auf Dauer, Tatsachen zu leugnen, hast du dich ziemlich in die Nesseln gesetzt.
DENN, oh Mulmi: Es gibt keine Tatsachen!

Alles, ist nur Interpretation!

Mulmi: Alles, nur Interpretation?

Wenn deine Information, dass es keine Tatsachen, sondern, nur Interpretationen gibt, TATSÄCHLICH wahr sein sollte - sprich: wenn sie TATSÄCHLICH zutrifft -, dann bin ich, mit einem Schlag, um eine Menge Sorgen leichter - und mit mir, viele andere Menschen.

So bräuchten sich die Menschen etwa, im tschechisch-österreichischen Grenzgebiet, keine weiteren Sorgen mehr zu machen, dass sich, eventuell, im tschechischen Kernkraftwerk Temelin ein ähnlicher Störfall ereignen könnte, wie dereinst in Tschernobyl.
DENN: Wenn es keine Tatsachen, sondern, ausschließlich Interpretationen gibt, so trifft dies, logischerweise, auch auf Kernkraftwerke zu, und die Existenz, des Kernkraftwerks in Temelin, wäre demnach Nichts-Tatsächliches, sondern, Reine-Interpretation.
Und vor einem Kernkraftwerk, das nicht tatsächlich existiert, und das, bei genauer Betrachtung, nichts weiter ist als eine Interpretation, braucht man sich nun wirklich nicht zu fürchten - ODER?

Sollte sich daher deine Information, dass alles Reine-Interpretation ist, TATSÄCHLICH, als zutreffend erweisen, wäre das Ereignis eines Super-GAUs nichts wirklich Schlimmes mehr.

Ein Super-GAU, und die sich aus ihm ergebenden Folgen, wären dann nichts weiter, als Bloße-Interpretation.
Und da ein Super-GAU, und die sich aus ihm ergebenden Folgen, nichts weiter wären, als Reine-Interpretation, müsste man, meiner Meinung nach, die Menschen, die heute in unmittelbarer Umgebung von Tschernobyl leben, und, an diversen Folgeerkrankungen des Super-GAUs leiden, umgehendst dahingehend informieren, dass sich der Super-GAU, 1986, im Kernkraftwerk Tschernobyl, im Grunde, nicht tatsächlich ereignet hat, und dass ihre Folgeerkrankungen, wie beispielsweise Leukämie, BLOSS, eine Frage der Interpretation sind.

Man müsste, sofort nach Tschernobyl aufbrechen, und, entsprechende Aufklärung betreiben!

Was aber, wenn ich in Tschernobyl bin, und man mich fragt, warum, AUSGERECHNET, rund um Tschernobyl, die Zahl der Krebserkrankungen um ein Vielfaches höher ist, als im Rest der Ukraine?

Was, soll ich dann sagen?

Soll ich sagen, dass dies Zufall ist?

Oder, soll ich vielleicht darauf hinweisen, dass auch rund um Atomwaffentestgebiete - wie beispielsweise in Utah - die Krebserkrankungsrate, im Vergleich zum Rest des Landes, überproportional hoch ist?

Was, ist deine Meinung?

Braucht Liebe keine Definition? - Ohne Definition, kein Wissen

Der folgende Dialog, ist fiktiv:

Niki (fiktiver Gesprächspartner): Immer wieder kommst du auf die Frage zu sprechen, was Liebe ist, und, wie sie am zutreffendsten definiert werden könnte.

Lieber Mulmi, du bist bei weitem viel zu rational, zu kopflastig, was dieses Thema anlangt.

Liebe ist ganz einfach da.
Man spürt sie.
Und sie bedarf keiner (künstlichen) Definition.

Auch ist Liebe viel zu tiefgründig und umfassend, als dass sie von einer Definition eingefangen und festgehalten werden könnte.

Mulmi: Nach all unseren bisherigen Diskussion, war mir irgendwie klar, dass du dich gegen eine Definition eines so wichtigen 'Lebensbegriffs', wie der Liebe, aussprechen wirst.

DOCH: Wenn man Liebe weder definieren kann, noch soll:
Woher weiß man dann, dass man liebt, wenn man sich, beispielsweise, ein Leben lang, noch nie mit der Frage auseinandergesetzt hat, was Liebe ist!?

Zu wissen, dass man nicht irgendein Gefühl in sich verspürt, sondern, dass man liebt, ist doch nur dann möglich, wenn man über eine Beschreibung, eine Definition, des Seins der Liebe verfügt!?

Auch mein Dackel liebt - ganz ohne Zweifel.
Und: Er zeigt auch seine Liebe.
Er zeigt sie, unter anderem dadurch, dass er die Ohren seiner Dackel-Schwester zärtlich liebkost, oder, dass er ihr - auch wenn es ihm noch so schwer fällt - seinen Knochen überlässt.
ABER: Ich bin mir dessen nahezu sicher, dass er weder um das Gefühl der Liebe, in ihm, noch um ein anderes Gefühl weiß.
Denn: Er verfügt über keinerlei ‘Hilfestellung‘, die ihm sein Gefühlsleben, in einer für ihn adäquaten Art und Weise, beschreiben und erklären würde, sodass er, zB, das Gefühl der Liebe erkennen und von anderen Gefühlsregungen, in ihm, unterscheiden könnte.

Ich behaupte daher: Wissen um etwas, kann man nur dann, wenn man von dem, um das man weiß, eine Beschreibung bzw Definition besitzt!
Oder: Andersherum formuliert: Ohne eine (vorherige) Beschreibung bzw Definition, kein Wissen!

15.4.08

Fühlen alleine, ist noch nichts Philosophisches

Einer der Belege dafür, dass Fühlen alleine noch nichts Philosophisches ist, ist, unter anderem die Tatsache, dass auch mein Dackel in der Lage ist zu fühlen.

Ohne meinen Dackel zu vermenschlichen: ABER: Auch er ist in der Lage Angst, Trauer, Hunger oder Freude zu empfinden.

Gefühle, sind auch für ein Tier - wie etwa meinem Dackel - nichts Fremdes!

DOCH: Wenn mein Dackel heftig mit dem Schwanz wedelt, aufgeregt herumspringt, und sich, offensichtlich, auf sein Fressen freut, macht ihn dieses Sich-Freuen, noch lange nicht, zu einem Philosophen.
Denn: Philosophie ist mehr, als sich 'lediglich' auf etwas freuen!

Und: Ebenso wenig macht es ihn nicht zum Philosophen, wenn er harten Stuhlgang hat, und, vor Schmerzen quietscht.
Denn: Auch hier gilt: Als eine kulturelle Errungenschaft, ist Philosophie, bei weitem mehr, als 'lediglich' ein (biologisches) Schmerzempfinden!

14.4.08

Die meisten philosophischen Gedanken, sind Phänomene ihrer Zeit

Die meisten philosophischen Gedanken, sind Phänomene ihrer Zeit - und, verlieren daher, mit und durch den Zeitenwandel, an Geltung und Bedeutung.

Jede Kultur und jede Zeit braucht ihre eigene Philosophie

Jede Kultur und jede Zeit braucht ihre eigene Philosophie.
Denn: Jede Kultur und jede Zeit, bedarf einer Zielsetzung - und damit eines Plans.

Wer behauptet, dass subjektive Existenz das Objektive ausschließt

Wer behauptet, dass subjektive Existenz das Objektive ausschließt, verkennt die Natur, sowohl des Subjektiven als auch des Objektiven.

Alles das heute, in unserem Universum, existiert, ist, im Grunde, etwas Objektives

Der folgende Beweis, ist ein philosophisch-logischer Beweis:

Alles das heute, in unserem Universum, existiert, ist, im Grunde, etwas Objektives.
DENN: Alles das heute, in unserem Universum, existiert, ist, letztendlich, seinsmäßig-existentiell, auf das Anfangsereignis, unseres Universums (siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Urknall), zurückzuführen.
Und, da das frühe Universum, kurz nach der Plank-Zeit (siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Planck-Zeit), eine Dichte von 10^94g/cm3 und eine Temperatur von 10^32K aufwies, und, aufgrund der Tatsache, dass, bei derart extremer Dichte und Temperatur, nichts Biologisches/ Subjektives existieren kann, hat dies zur logischen Konsequenz, dass es, ganz zu Beginn unseres Universums, nichts Biologisches/ Subjektives gegeben haben kann, und alles, das heute existiert, ist somit, im Grunde seines Seins, aus einem objektiven Phänomen hervorgegangen.

12.4.08

Existenz, ist etwas Allgemeingültiges - Alles das ist, ist Existenz

'Es gibt nichts, das nicht Existenz ist bzw wäre!

Alles das ist, ist Existenz!'

Der folgende Beweis, ist ein philosophisch-theoretischer Beweis:

Da es das Absolute-Nichts, absolut, niemals geben kann, ist demzufolge alles, das, in irgendeiner Form gegeben bzw vorhanden ist, niemals ein Absolutes-Nichts, sondern, regelmäßig, etwas Existentes.
Und da alles, das, in irgendeiner Form gegeben bzw vorhanden ist, stets, etwas Existentes ist, trifft das Phänomen Existenz, immer, für alles zu, das ist.
Und, da Existenz etwas ist, das, immer, auf all das zutrifft, das, in irgendeiner Form gegeben bzw vorhanden ist, ist sie, für all das, das ist, von all-umfassender Gültigkeit, und ist somit, etwas Allgemeingültiges.