24.3.10

Mein Dackel besitzt eine gewisse Vorstellung vom Sein der Zeit

Wer auf das Kommen von jemanden wartet, hat eine bestimmte Vorstellung von dem, das kommen wird - und damit von der Zukunft!

Und da mein Dackel, regelmäßig zur Mittagszeit, wenn wir in den Park in unserer Nähe gehen, erwartet, meinen Vater und seinen Hund dort anzutreffen, ist dies, unter anderem, ein Beleg dafür, dass nicht nur ich, sondern auch mein Dackel, eine gewisse Vorstellung von dem besitzt, das kommen wird - und dass er damit, EBENFALLS, über eine gewisse Vorstellung vom Sein der Zeit verfügt.

Woran aber ist erkennbar, dass mein Dackel meinen Vater und seinen Hund ERWARTET?

Antwort: Dies ist daran erkennbar, dass er, wenn wir mal zu früh am Treffpunkt eintreffen, und er somit meinen Vater und seinen Hund nicht am gewohnten Ort, zur gewohnten Zeit vorfindet, merklich nervös reagiert, zu suchen beginnt, und dabei beständig die Richtung, aus der sie gewöhnlich zu kommen pflegen, im Auge behält, und dass er, solange sie noch nicht erschienen sind, bockig und stur reagiert, wenn ich den 'Treffpunkt' mit ihm verlassen möchte, um weiterzugehen.

21.3.10

Alle Begriffsdefinitionen zum Thema Erkenntnistheorie

Alle Begriffsdefinitionen des Text-Archivs-Philosophie und Leben zum Thema Erkenntnistheorie:

http://members.chello.at/norbert.plankenauer/wirklichkeit/erkenntnistheorie/begriffsdefinitionen.htm

#Philosophie #Erkenntnistheorie #Begriffe #Definitionen

Weshalb wir in der Lage sind nachzuvollziehen, was jemand anderer gefühlsmäßig erlebt bzw 'erleidet'

Würden wir Gefühle nicht aus unserer eigenen, subjektiven Wahrnehmung, an und in uns selbst, kennen, wären wir letztendlich nicht dazu in der Lage nachvollziehen, was jemand anderer gefühlsmäßig erlebt bzw 'erleidet'!

Es gibt eine Art von Wissen, die keine Theorie ist, und die selbst nichts weiter als eine zutreffende Information darstellt

Jede Theorie stellt eine Form von Wissen dar - und schafft Wissen!

Nicht jedes Wissen aber ist eine Theorie!

Und, da nicht alles Wissen (eine) Theorie ist bzw sein kann, muss es demzufolge, darüber hinaus, ebenfalls eine Art von Wissen geben, die selbst nichts weiter als (eine zutreffende) Information ist!

News: 13 neue Beiträge im Text-Archiv Philosophie und Leben

Im März 2010 wurden dem Text-Archiv Philosophie und Leben 13 neue Beiträge hinzugefügt.

Die neusten Beiträge des Text-Archivs

Jeder Wahrnehmungsgegenstand ist etwas Existentes

Jeder, wie auch immer geartete Wahrnehmungsgegenstand - selbst der illusorischste -, ist etwas Existentes!
DENN: Jeder, wie auch immer geartete Wahrnehmungsgegenstand - selbst der illusorischste - besitzt für ihn charakteristische Eigenschaften, die auf das wahrnehmende Subjekt wirken.

Gefühle die man nicht in sich spürt bzw wahrnimmt

Gefühle die man nicht IN SICH spürt bzw wahrnimmt, sind nicht IN einem vorhanden!

Oder: Anders ausgedrückt: Der Mensch besitzt nur dann Gefühle, wenn er sie IN sich wahrnimmt!

Ohne Wahrnehmung, keine Gefühle!

18.3.10

Wahrnehmung ist Existenz

Wo Wahrnehmung ist, ist Existenz!
DENN: (JEDE) Wahrnehmung, IST (selbst eine) Existenz.

17.3.10

Philo-Frage: Wozu Musik?

Wir haben Lieblingsradiosender, hören Musik am iPod, im Auto, während der Arbeit, und in unserer Freizeit besuchen wir gerne Lokalitäten, in denen gute Musik gespielt wird.

Wir Menschen, besitzen zweifelsohne ein 'Gefühl' für Rhythmus.

Warum aber, besitzen wir ein 'Gefühl' für Rhythmus?
Oder: Anders gefragt: Welchen evolutionären Vorteil bzw Nutzen bringt unser menschlicher 'Hang' zum Rhythmus mit sich?

9.3.10

Eine Biologische-Philosophie begründet die erste Intellektuelle-Theorie

Aufgrund der Tatsache, dass einerseits jede Philosophie eine Theorie ist, und, dass andererseits jede intellektuell geschaffene Theorie einer Philosophie bedarf, durch welche sie begründet wird, ist einsichtig, dass die erste intellektuelle Theorie, die von einem Lebewesen kreiert wird, einzig auf einer Philosophie beruhen kann, die selbst kein intellektuelles Konstrukt ist, und die in der Biologie des jeweiligen Lebewesens verankert und vorgegeben ist.

Biologische-Philosophie -> erste intellektuell geschaffene Theorie

6.3.10

News: Neue Version des Text-Archivs Philosophie und Leben

Im April 2010 wird die neue Version des Text-Archivs Philosophie und Leben vollständig online gehen.

Die offensichtlichsten Neuerung werden vor allem das Design betreffen.

Auch bei dieser neuen Version habe ich versucht, die Navigation innerhalb des Archivs zu verbessern bzw übersichtlicher zu gestalten.
Und wie immer hat sich dieser Versuch - aufgrund der Vielzahl an Texten und Services, die das Archiv beinhaltet - als nicht gerade einfach erwiesen.

Bei der Gestaltung des Designs, orientiere ich mich regelmäßig an folgenden Zielen:

* der Text soll angenehm lesbar sein
* alle Haupt- und Sub-Portale - und somit all ihre Texte - als auch möglichst viele Services (wie zB Foren, Blogs und Link-Listen) sollen von den meisten Seiten des Archivs direkt zugänglich sein
* und, um die Ladezeit der Seiten gering zu halten, und, damit diese in Suchmaschinen leichter auffindbar sind, verwende ich nahezu kein Javascript und verzichte fast vollständig auf Grafiken

In den nächsten Tagen und Wochen, werde ich nach und nach einzelne Seiten des Archivs updaten.

Über Anregungen und Kritik zur neuen Version - und speziell zum neuen Design - würde ich mich freuen!

Liebe Grüße Norbert

4.2.10

Es ist ein philosophischer Gedankenfehler, den Raum unseres Universums als existenzielles Nichts zu betrachten

Man kann durch den Raum fliegen?
Raum, kann durch entsprechende Masse verändert werden?
Und Raum, besitzt eine bestimmte Temperatur?

Alles, das auch nur eine einzige Eigenschaft besitzt, ist eine Existenz!

Und daher ist es ein philosophischer Gedankenfehler, den Raum unseres Universums als existenzielles Nichts zu betrachten!

Es ist unzutreffend, dass alles in unserem Universum Existierende, alleiniglich, auf eine singuläre Ursache - konkret: den Urknall - zurückzuführen ist

Der folgende Beweis, ist ein philosophisch-rationaler Beweis:

Es ist unzutreffend, dass alles in unserem Universum Existierende, alleiniglich, auf eine singuläre Ursache - konkret: den Urknall - zurückzuführen ist.
DENN: Aus einem existentiellen Absoluten-Nichts heraus, kann absolut nichts entstehen.
Einzig aus Existenz, kann andere Existenz - wie eben beispielsweise das Urknall-Phänomen - hervorgehen.
Und, da dem so, hat dies zur logisch Konsequenz, dass es bereits vor dem Urknall unseres Universums Existenz - und damit (eine) Wirklichkeit - gegeben haben muss, aus der heraus sich der Urknall, ausgelöst durch unterschiedliche Ursachen und Wirkungen, schlussendlich, entwickelt und ereignet hat!

Jedes Erkennen, ist durch eine Erkenntnistheorie theoretisch-philosophisch begründet

Erkenntnistheorien, begründen nicht nur 'großartige' Erkenntnisse...

Jedes, auch noch so 'unbedeutend' erscheinende Erkennen, ist durch eine Erkenntnistheorie begründet!

3.2.10

Verhindert selektive Wahrnehmung unseren Blick auf die/ eine Wirklichkeit, wie sie ihrer eigentlichen Natur nach ist?

Der folgende Dialog orientiert sich an einer Diskussion mit dem User 'Michael', im twitter-Philosophie Blog:

Michael: Die Wirklichkeit wie sie ist, ist, aufgrund des Phänomens der selektiven Wahrnehmung, für uns nicht erkennbar!

Mulmi: Ist dem tatsächlich so?

Dass uns, unsere subjektive Art wahrzunehmen, MITUNTER, unseren 'Blick' auf etwas, wie es seiner eigentlichen Natur nach ist, versperrt, und diesen verzerrt, ist zweifelsohne zutreffend!

DOCH: In mancherlei Hinsicht wissen wir SEHR WOHL, was die eigentliche Natur der/ einer Wirklichkeit ist!

So wissen zB, um unsere Subjektivität.

Wir wissen, um die Subjektivität unserer Wahrnehmung, und, wir wissen um Phänomene, wie beispielsweise die selektive Wahrnehmung.

Wüssten wir jedoch tatsächlich, zu hundert Prozent nichts, von der/ einer Wirklichkeit, wie sie ihrer eigentlichen Natur nach ist, so wären wir in der Folge auch nicht dazu in der Lage erkennen, dass manche unserer Wahrnehmungen (subjektiv) verzerrt sind!

Nur wer, zumindest in Ansätzen, um die eigentliche Natur einer 'Sache' weiß, vermag zutreffend zu beurteilen, und zu entscheiden, ob etwas in und an dieser verzerrt ist, und nicht mit ihrer eigentlichen Natur korrespondiert!