10.2.09

Gibt es (eine) Erkenntnis, die VÖLLIG FREI von Logik ist?

Frage: Besonders im Zusammenhang mit Östlichen Philosophien wird immer wieder die Sichtweise vertreten, dass es Erkenntnisformen gibt, die nicht auf Logik basieren.

Meine Frage lautet daher:
Kann es jemals (eine) Erkenntnis geben, die VÖLLIG frei von Logik ist?

Antwort: Die grundlegenden Voraussetzungen dafür, die vorhanden sein müssen, damit ein Mensch, oder ein anderes Lebewesen, in die Lage versetzt wird etwas, wie auch immer Geartetes zu erkennen, sind kein Mysterium, sondern sind allgemein bekannt:

1. Es bedarf, zumindest rudimentärer Wahrnehmungsorgane, um neue Informationen [1] aufnehmen zu können.

2. Es bedarf eines, zumindest rudimentären (Zentral-)Nervensystems [2], mit dessen Hilfe die über die Wahrnehmungsorgane aufgenommenen Informationen be- und verarbeitet werden können.

UND

3. Es bedarf einer, zumindest rudimentären Erkenntnistheorie [3], die für das jeweilige Lebewesen festlegt, welche (Wahrnehmungs-)Informationen von Relevanz sind, und welche nicht.

Um es auf den Punkt zu bringen:
Erkenntnis, OHNE eine entsprechende Erkenntnis-THEORIE, ist für kein Lebewesen möglich!

Und, da JEDE Erkenntnistheorie ein System von Regeln ist, das festlegt, was für ein Lebewesen von Relevanz ist, und was nicht - und damit, was jeweils als wahr und als wirklich einzustufen ist -, besitzt, demzufolge, JEDE Erkenntnistheorie eine/ ihre eigene Logik - und, da dem so ist, kann es, demzufolge, auch keine Erkenntnis geben, die jemals VÖLLIG frei bzw losgelöst von JEGLICHER Logik wäre!

Quellen:

1. http://de.wikipedia.org/wiki/Information
2. http://de.wikipedia.org/wiki/Nervensystem
3. http://de.wikipedia.org/wiki/Erkenntnistheorie

22.1.09

Leben = das individuelle Besitzen von Information

Der folgende Beweis, ist ein philosophisch-rationaler Beweis:

Jede Zelle, ist ein Träger vielfältiger Informationen [1].
Jedes Lebewesen, setzt sich aus einer unterschiedlichen Zahl von Zellen zusammen – manche sind Einzeller, und manche setzten sich aus vielen, mitunter gar aus Milliarden von Zellen zusammen.
Und, da dem so ist, ist, in der Folge, jedes Lebewesen, bereits vom Anfang seiner Existenz an, mit einer Fülle von Informationen ausgestattet!

Dass daher, bei der Vermehrung von Lebewesen, Informationen weitergegeben werden, und dass, durch Vermehrung, neu entstandene Lebewesen, bereits von Geburt an, über wesentliche Informationen für ihr Leben verfügen, ist alles andere als ein unerklärliches Wunder, sondern ist die/ eine Normalität des Lebens!

Leben = das individuelle Besitzen von Information + das individuelle Verwenden von Information + das Weitergeben von Information, an andere Individuen, im einfachsten aller Fälle, mittels Vermehrung

Quelle:

1. http://de.wikipedia.org/wiki/Zelle_(Biologie)

16.1.09

Gibt es einen Raum 'hinter' dem Raum unseres Universums?


Wenn ich einen Luftballon aufblase, so dehnt sich dieser aus. Dabei nimmt der Ballon einen Raum ein, der vorher schon vorhanden war, die Luft um den Ballon herum wird verdrängt, sodaß sich der Luftballon ausdehnen kann. Wenn ich den Ballon in ein Glas stecke und versuche, ihn aufzublasen, so wird er an die Grenzen seines Raumes kommen, an den Rand des Glases. Dadurch kann sich der Ballon nicht weiter ausdehnen. Wenn wir den Ballon nun mit dem Universum vergleichen, so müssen wir uns fragen, ob hinter dem Rande des Universums nicht ein Raum vorhanden ist, in den hinein sich das Universum ausdehnen kann. Wenn sich das Universum ausdehnt, wie es heute noch der Fall ist, so muß hinter dem Rande des Universums, da draußen irgendwo, etwas vorhanden sein, was sich verdrängen lässt, etwas, was dem Universum einen Platz zur Ausdehnung lässt, etwas was weichen kann, eine Art "Raum hinter dem Raum".

Quelle: http://www.michaelwilkes.de/raumzeit.htm#k6


Frage: Meine Frage lautet daher: Gibt es tatsächlich einen, wie oben beschrieben Raum 'hinter' dem Raum unseres Universums?

Antwort: Ja, auch jenseits des Raums unseres Universums gibt es (einen) Raum.
DENN: Unser Universum ist in endlicher Zeit, vor ungefähr 14 Milliarden Jahren entstanden und verfügt über ein endlich großes Volumen [1].
Unser Universum besitzt somit eine raum-zeitlich endlich große Gestalt.
Und da etwas, das raum-zeitlich endlich groß ist, nicht von einem Absoluten-Nichts [2], sondern immer nur von etwas Existentem umgeben sein kann, und, aufgrund der Tatsache, dass JEDE Existenz, ZUMINDEST, raum-zeitliche Eigenschaften aufweist [3], ist es logisch konsequent, dass auch 'hinter' dem Raum unseres Universums Raum und Zeit gegeben ist!

Quellen:

1. http://de.wikipedia.org/wiki/Universum
2. http://members.chello.at/norbert.plankenauer/wirklichkeit/physik/fragen1.htm#frage-physik3
3. http://members.chello.at/norbert.plankenauer/wirklichkeit/ontologie/fragen1.htm#frage-ontologie3

Ist alles, in unserem Universum, Energie?

Frage: Ist alles, in unserem Universum, Energie?

Antwort: Nein!

DENN: In unserem gegenwärtigen Universum, gibt es riesige Leer-Räume, die, in weiten Bereichen, keine Masse, und damit auch keinerlei Materie und/ oder Energie, beinhalten [siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Void_(Astronomie)].

Energie und Materie sind daher, innerhalb unseres gegenwärtigen Universums, nicht überall gegeben, sondern sind, 'lediglich', auf einige (wenige) Regionen beschränkt bzw reduziert.

15.1.09

Und es ist wieder PHILO-DAY! :-)

Wie jeden 15. im Monat ist auch heute wieder PHILO-DAY!

Und wie immer am Philo-Day, wurden auch heute wieder dem Text-Archiv Philosophie und Leben eine Reihe neuer Beiträge hinzugefügt:

die neusten Beiträge des Text-Archivs

Ich wünsche euch allen einen schönen Philo-Day :-)

Liebe Grüße Mulmi

14.1.09

Gibt es eine absolute Wahrheit bzw Wirklichkeit?

Frage: Gibt es eine absolute Wahrheit bzw Wirklichkeit?

Antwort: Warum sollte es keine absolute(n) Wahrheit(en) geben?

Ist etwa die Sichtweise, dass es keine absolute Wahrheit(en) gibt bzw geben kann, eine absolute Wahrheit?

Der Ausgangspunkt aller (möglichen) Wahrheit(en), ist, dass es etwas gibt!
DENN: Wenn absolut nichts existiert, gibt es in der Folge, ebenso, absolut nichts – auch keine, wie auch immer geartet(en) Wahrheit(en).
DOCH: In der Wirklichkeit in der wir leben, gibt es Wahrheit(en), und da es in ihr eine Vielzahl von Wahrheiten gibt, ist dies der eindeutige Beleg dafür, dass es, in unserer Wirklichkeit, ZUMINDEST, EINE absolute Wahrheit gibt.
Und diese EINE absolute Wahrheit, ist (die Tatsache der) Existenz.

Man kann aber die Frage auch von einer gänzlich anderen Seite aus betrachten:

Angenommen, man geht davon aus, dass ALLES relativ ist, im Sein...

... und selbst dann, gibt es etwas Absolutes!

DENN: Die Gesamtheit ALLER Relativitäten, ist etwas Absolutes - das, von nichts anderem (mehr) abhängt, als von sich selbst.

Die Gesamtheit ALLER relativen Wirklichkeiten, ist somit eine absolute Wirklichkeit!

Und die Gesamtheit ALLER relativen Wahrheiten, ist eine absolute Wahrheit!

Oder: Man könnte es auch anders formulieren:
‘Überall dort, wo es etwas Relatives gibt, gibt es immer AUCH etwas Absolutes!‘

Viele Wege führen zur Wahrheit

Viele Wege führen zur Wahrheit.
Und jeder, entscheidet sich für einen anderen.

Der Eine wählt für sich den Weg der Bibel - und findet in ihr die/ seine Wahrheit.

Der Andere, wählt für sich die 'Weisheiten' des Zen-Buddhismus.

Wieder ein anderer, findet die angestrebte Wahrheit in der Wissenschaft.

Und manch einer ist auf der Suche, nach dem so genannten 'Heiligen Gral'.

So unterschiedlich diese Wege sind:

Ich bin der festen Überzeugung, dass sie alle zur Wahrheit führen KÖNNEN - doch nur dann, wenn man auch wirklich bereit ist, nach WAHRHEIT zu suchen!

Der Weg der/ zur Wahrheit, ist aber, SICHERLICH, kein Weg der Ideologie!

10.1.09

Ist es grundsätzlich möglich alles zu widerlegen?

Frage: Ist es grundsätzlich möglich alles zu widerlegen?

Antwort: Die Antwort auf diese Frage lautet, eindeutig, nein!
DENN: Eine Widerlegung ist ein ERFOLGREICHER Nachweis, dass etwas Bestimmtes nicht vorhanden und/ oder unzutreffend ist [1], und, um einen derartigen Nachweis führen zu können, ist die notwendige Voraussetzung dafür, dass man über eine Erkenntnistheorie verfügt.
Eine Erkenntnistheorie ist nämlich ein intellektuelles Konstrukt, das (zumindest in Grundzügen) bestimmt, was wahr und was wirklich ist, und daher ist es nur dann möglich, wenn man über ein derartiges intellektuelles Grund-Gerüst verfügt, zu entscheiden, was als wahr und was als wirklich gelten kann.

Und: Da eine JEDE Erkenntnistheorie (zumindest in Grundzügen) bestimmt, was wahr bzw wirklich ist, ist es ALLEINE mithilfe der eigenen Erkenntnistheorie NICHT möglich, erfolgreich nachzuweisen, dass sie - die eigene Erkenntnistheorie -, grundsätzlich, unwahre Ergebnisse liefert.
DENN: JEDER Versuch, alleiniglich durch die Verwendung der eigenen Erkenntnistheorie, erfolgreich nachweisen zu wollen, dass es - gemäß der eigenen Erkenntnistheorie - der Wahrheit entspricht, dass die eigene Erkenntnistheorie grundsätzlich unwahre Ergebnisse liefert, führt regelmäßig zu einem logisch Widerspruch, und führt sich solcherart, regelmäßig, selbst ad absurdum.

Begriffsdefinition : Widerlegung

Die Bedeutung des Begriffs, im Allgemeinen-Sprachgebrauch:

Im Allgemeinen-Sprachgebrauch wird der Begriff 'Widerlegung' zumeist derart verstanden und verwendet, dass die/ eine Widerlegung ein erfolgreicher Nachweis bzw Beweis ist, dass etwas Bestimmtes nicht zutreffend und/ oder nicht vorhanden ist.

Beispiele:

'Die Sichtweise, dass die Erde eine Scheibe ist, ist mittlerweile bereits seit langem widerlegt.'

und

'Ich werde deine Lügen-Geschichte widerlegen, und nachweisen, dass du nicht dort warst.'

Subjektive Begriffsdefinition:

Aufgrund der Tatsache, dass eine Widerlegung ein erfolgreicher geführter Beweis ist, dass etwas NICHT ist, schlage ich vor, von nun an, Widerlegungen AUCH als negative Beweisführungen zu bezeichnen.

2.1.09

Ist, im Grunde, alles ungewiss - und können wir daher niemals zu endgültiger Gewissheit gelangen?

Frage: Immer wieder wird die Sichtweise geäußert, dass alles, im Grunde, ungewiss ist, und dass es uns daher niemals möglich sein wird absolute, endgültige Gewissheit - bezüglich was auch immer - zu erlagen.
Und schon seit langem frage ich mich, ob diese Sichtweise vielleicht 'lediglich' ein intellektueller/ philosophischer Mythos ist, oder ob es tatsächlich zutrifft, dass für uns (Menschen/ Subjekte) absolute Gewissheit unerreichbar ist?!

Antwort: Besonders im Zusammenhang mit dem Sokrates-Zitat 'Ich weiß, dass ich nicht weiß!', wird die Sichtweise, dass absolute Gewissheit für uns unerreichbar ist, vorgebracht, und als (Quasi-)Beweis für ihre Zutreffendheit wird häufig darauf verwiesen, dass die Haupt-Quelle all unseres Wissens - unsere sinnliche Wahrnehmung - fehleranfällig ist, und wir uns somit, aufgrund der Unzuverlässigkeit unserer sinnlichen Wahrnehmung, niemals sicher sein können, inwieweit das, das uns unsere Wahrnehmung an Informationen vermittelt der Wirklichkeit/ Wahrheit entspricht - oder nicht.

So überzeugend die Sichtweise, dass wir absolut nichts sicher wissen können, anfänglich, auch klingen mag: Sie ist dennoch unzutreffend!
DENN: Es ist logisch widersprüchlich, einerseits zu behaupten, dass wir uns keiner einzigen 'Sache' absolut sicher sein können, und, GLEICHZEITIG, vehement einzufordern, dass die Sichtweise, dass es für uns niemals absolut sicheres Wissen geben kann, eine absolut zutreffende Tatsache, und damit, ein absolut zutreffendes Wissen ist.
Und: Bedingt durch diese Widersprüchlichkeit, führt sich die Sichtweise, dass wir absolut nichts sicher wissen können, selbst ad absurdum!

'Nur dann, wenn man etwas sicher weiß, kann man letztendlich auch sicher wissen, was man alles NICHT weiß!'

Oder: Anders formuliert:

'Jedes bewusste Nicht-Wissen, setzt eine bestimmte Menge ebenso bewussten Wissens voraus!'

Oder: Nochmals anders formuliert:

'Ohne bewusstes Wissen, kein bewusstes Wissen, um das eigene Nicht-Wissen!'

31.12.08

Die Feststellung, dass Begriffe, die Teil des Allgemeinen-Sprachgebrauchs sind - wie zB Philosophie - allgemeingültig nicht definierbar sind...

Der folgende Beweis, ist ein philosophisch-rationaler Beweis:

Immer wieder wird die Sichtweise vertreten, dass bestimmte Begriffe, die Teil unseres Allgemeinen-Sprachgebrauchs sind, allgemeingültig nicht definiert werden können.

Ein bekanntes Beispiel dafür, ist der Begriff Philosophie:


'Philosophie' lässt sich nicht allgemeingültig definieren, weil jeder, der philosophiert, eine eigene Sicht der Dinge entwickelt. Daher gibt es annähernd so viele mögliche Antworten auf die oben gestellte Frage wie Philosophen.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Philosophie#Was_ist_Philosophie.3F (31.12.2008)


Dass allerdings ein Begriff – wie Philosophie –, der Teil des Allgemeinen-Sprachgebrauchs ist, allgemeingültig nicht definiert werden kann, ist eine Behauptung, die, in sich, in mehrerer Hinsicht widersprüchlich ist.
DENN: Einerseits handelt es sich bei der Aussage, dass ein Begriff allgemeingültig NICHT definiert werden kann, selbst um eine Begriffsdefinition, die Allgemeingültigkeit für sich in Anspruch nimmt – da, naturgemäß, jede Aussage, dass etwas allgemeingültig nicht möglich ist, für sich in Anspruch nimmt allgemein zutreffend zu sein -, und, andererseits ist ein Begriff, der Teil des Allgemeinen-Sprachgebrauchs ist, kein beliebiger und undefinierter Begriff (mehr), und durch seine Teilhabe am Allgemeinen-Sprachgebrauch ist er, ohnehin bereits, allgemeingültig definiert.

Wer also meint, dass ein Begriff, der Teil des Allgemeinen-Sprachgebrauchs ist, allgemeingültig nicht definiert werden könne, unterliegt nachweislich einem Irrtum!

30.12.08

Macht und Ordnung - Solange ein größerer sozialer Verband besteht...

Die folgende These bezieht sich auf die Leser-Kommentare zum Beitrag : Kommentar-Soziologie Nr. 3:

Solange ein größerer sozialer Verband besteht, wird es IN ihm IMMER Individuen geben, die versuchen werden IHRE individuelle (Vorstellung von) Ordnung anderen, innerhalb der Gruppe, aufzuzwingen!
Und daher wird es in einem größeren sozialen Verband - solange er zumindest besteht – IMMER eine gewisse Ordnung geben!

23.12.08

Was kann man tun, wenn Begriffe - wie Bewusstsein oder Philosophie - undefinierbar erscheinen?


Bewusstsein (lat. conscientia 'Mitwissen') bezeichnet die Fähigkeit, über mentale Zustände, also etwa Gedanken, Emotionen, Wahrnehmungen oder Erinnerungen, zu verfügen. Das Phänomen des Bewusstseins wird oft als eines der größten ungelösten Probleme von Philosophie und Naturwissenschaft angesehen. Selbst eine allgemein anerkannte präzise Definition von Bewusstsein liegt bisher nicht vor. Der Begriff 'Bewusstsein' hat im Sprachgebrauch eine sehr vielfältige Bedeutung, die sich teilweise mit den Bedeutungen von 'Geist' und 'Seele' überschneidet.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Bewusstsein


Als ich dies gelesen habe, fühlte ich mich spontan an die 'Unmöglichkeit' erinnert, den Begriff Philosophie zu definieren, und wie ich dieses Problem gelöst habe.

Es ist so einfach:
'Vergleiche ALLE dir bekannten Philosophien - auch die eher ungewöhnlichen -, und frage dich, was es ist, das ALLEN Philosophien gemeinsam ist.
Und das, das du als das erkannt hast, das ausnahmslos ALLEN Philosophien gemeinsam ist, ist der allgemeine Kern dessen, was Philosophie ist!'

'Das Gemeinsame, das ausnahmslos ALLEN Philosophien gemeinsam ist, ist, dass sie ALLE theoretische Konzepte sind!'

Und in gleicher Weise, wie ich die 'Undefinierbarkeit' des Begriffs Philosophie überwunden habe, kann auch für den Begriff Bewusstsein, oder jeden anderen Begriff, der Teil unseres Allgemeinen-Sprachgebrauchs ist, (für sich) eruieren werden, was dessen allgemeine Grund-Bedeutung ist!

22.12.08

3 Gründe, warum das Aussehen einer Person, bei der Partnerwahl, eine Rolle spielen könnte

Die Gründe dafür, warum das Äußere, und damit das Aussehen einer Person, bei der Partnerwahl, eine Rolle spielt, können unterschiedlicher Natur sein:

Ein möglicher Grund, könnte ein biologischer sein:

Manche schließen nämlich vom Äußeren eines Menschen, auf dessen körperliche Gesundheit.

Beispiel: Ungewöhnliche Körperformen:
Manchen erscheinen ungewöhnliche Körperformen als eine Art Warnsignal, dass diese, ein eventueller Ausdruck eines bestehenden, gesundheitlichen Defekts sein könnten.

Ein anderer möglicher Grund, warum das Äußere einer Person, bei der Partnerwahl, entscheidend sein könnte, könnte verhaltenspsychologisch motiviert sein:

Das Äußere - und damit wie sich jemand bewegt, kleidet und/ oder sein Äußeres pflegt - wird nämlich von manchen als Indiz angesehen, welche Charaktereigenschaften jemand, eventuell, haben könnte.

Beispiel: Ein groß-gewachsener, gutaussehender und modern gekleideter junger Mann, wird wohl von vielen, alleine aufgrund seines Äußeren, als selbstbewusst eingeschätzt.

Und: Ein dritter möglicher Grund, warum das Äußere einer Person, bei der Partnerwahl, entscheidend sein könnte, könnte sozial bedingt sein:

Für manche nämlich ist das Äußere einer Person ein Hinweis dafür, aus welchem sozialem Umfeld jemand stammt, und, in welchen Lebensverhältnissen jemand lebt.

So glauben manche zB, mitunter, an der Feinheit oder Derbheit von Gesichtszügen, erkennen zu können, ob jemand einem 'Besseren Hause' entstammt, oder nicht; und manche lassen sich in ihrem Urteil etwa von (teuren) Markenartikel leiten, und glauben nicht selten, dass jemand, der sich (teure) Markenartikel leistet, entsprechend vermögend sein muss/ sollte.

Und für manche wieder spielt das Äußere ihres Partners deshalb eine besondere Rolle, um, Dank des Aussehens ihres Partners, ihren sozialen Status, in einer bestimmten sozialen Gruppe, halten oder gar ausbauen zu können.

Besonders in manchen Jugendgruppen können es sich einzelne der Mitglieder nur selten 'leisten', einen äußerlich, relativ unattraktiven Partner (in die Gruppe) mit-einzubringen, ohne dafür nicht von der Gruppe sozial 'abgestraft' zu werden.

8.12.08

Es gibt immer nur bestimmte und damit definierte Philosophien

Das 'lustige' an Philosophien ist, dass es immer nur GANZ BESTIMMTE Philosophien gibt - und damit immer nur Philosophien die definiert sind!

Und dies bedeutet:
GÄNZLICH unbestimmte Philosophien, gibt es nicht nur nicht: Sie sind auch GÄNZLICH unmöglich!

Oder: Nenn mir nur eine einzige Philosophie, die, in ihrem Sein, TATSÄCHLICH, GÄNZLICH undefiniert ist!?
Bedenke allerdings: Sobald du damit beginnst, eine sogenannte 'undefinierte Philosophie' zu benennen und zu beschreiben, definierst du sie bereits...