30.7.08

Philosophie, hinterlässt immer auch ein Gefühl der Unfertigkeit

Philosophie ist schön!



Sie hinterlässt aber im Suchenden immer auch ein Gefühl der Unfertigkeit!

Philosophie als permanentes Gefühl der Unfertigkeit - und nicht selten auch als Gefühl der Unzufriedenheit!

25.7.08

Sind Schwarze Löcher ein manifestiertes Nichts?

Frage: Ich weiß nicht, ob es in unserem Universum, irgendwo ein Nichts gibt...

Wenn es eines geben sollte, dann scheint es mir am wahrscheinlichsten, dass es ein Schwarzes Loch ist!

Wie verhält es sich eigentlich mit Schwarzen Löchern?

Sind vielleicht alle Schwarzen Löcher ein Nichts?

Antwort: Zugegeben:
Schwarze Löcher werden häufig als manifestiertes Nichts bezeichnet.

Ein Beispiel, aus der Süddeutschen Zeitung:

Forscher haben in unmittelbarer Nachbarschaft zur Milchstraße das bislang massereichste stellare Schwarze Loch entdeckt. Das große Nichts trägt den Namen M33 X-7 und ist 15,7 Mal so schwer wie die Sonne.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wissen/artikel/767/138484/


DOCH die Sichtweise, dass Schwarze Löcher ein existent gewordenes Nichts - im Sinne eines Absoluten-Nichts - sind, ist nachweislich NICHT zutreffend!
Und zwar, aus folgenden Gründen:

1.: Schwarze Löcher besitzen jeweils (enorme) Masse, üben - aufgrund ihrer Masse - gravitative Wirkung auf ihre Umgebung aus [1] , und da AUSSCHLIEßLICH Existenz bzw etwas Existentes über Eigenschaften, wie zB Masse, verfügen kann [2] ist es logisch konsequent, dass es sich bei Schwarzen Löchern um kein, Wirklichkeit gewordenes, Absolutes-Nichts handeln kann!

Und 2.: Ein Absolutes-Nichts, zeichnet sich einzig und alleine dadurch aus, dass es absolut und zu 100%, an keinem Ort, jemals in der Vergangenheit existiert hat, noch gegenwärtig existiert, oder in Zukunft jemals existieren wird [3] .
Ein Absolutes-Nichts, ist somit die Absolute-Nicht-Existenz.
Zu existieren würde seiner 'Natur', absolut und zu 100%, widersprechen.
Und daher kann ein stellares Objekt, wie beispielsweise ein Schwarzes Loch oder ein Void [4], das in unserem Universum existiert, NIEMALS ein Absolutes-Nichts sein!

Eine Erklärung dafür, warum existierende stellare Objekte in der Physik als Nichts bezeichnet werden und wie der Begriff Nichts allgemein in der Physik verstanden und verwendet wird kannst du im Beitrag http://members.chello.at/norbert.plankenauer/wirklichkeit/ontologie/begriffsdefinition-nichts.htm nachlesen.

Quellen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzes_Loch

http://members.chello.at/norbert.plankenauer/wirklichkeit/ontologie/fragen1.htm#frage-ontologie3

http://members.chello.at/norbert.plankenauer/wirklichkeit/ontologie/begriffsdefinition-absolutes-nichts.htm

http://members.chello.at/norbert.plankenauer/wirklichkeit/physik/fragen1.htm#frage-physik2

23.7.08

Begriffsdefinition : Bewusstes- und Unbewusstes-Wissen

Bedeutung der Begriffe, im Allgemeinen Sprachgebrauch:

Im Allgemeinen-Sprachgebrauch werden die Begriffe Bewusstes- und Unbewusstes-Wissen zumeist dahingehend verstanden und verwendet, dass sowohl im Falle von Bewusstem- als auch im Falle von Unbewusstem-Wissen Informationen im Gedächtnis vorhanden sind.

'In meinem Gedächtnis sind Informationen gespeichert!
Ergo weiß ich etwas!'

'Wissen ist allgemein das Haben von Gedächtnis-Informationen [1]!'

Der Unterschied zwischen beiden Arten des Wissens besteht allerdings darin, dass Bewusstes-Wissen für das wissende Subjekt aktiv zugänglich und anwendbar ist, wohingegen bei Unbewusstem-Wissen der aktive Zugriff des wissenden Subjekts auf Gedächtnis-Informationen - aus unterschiedlichen Gründen - blockiert und nicht (mehr) möglich ist [2].

Quellen:

http://members.chello.at/norbert.plankenauer/wirklichkeit/erkenntnistheorie/begriffsdefinition-wissen.htm

http://members.chello.at/norbert.plankenauer/wirklichkeit/ich-bewusstsein/kommentare1.htm#kommentar-ich1

22.7.08

Einen Dualismus von Existenz und Absoluten-Nichts kann es niemals geben


Der Dualismus (von lateinisch duo: „zwei“) ist in der Philosophie die These von der Existenz von zwei einander ausschließenden Arten von Entitäten, d. h. Erscheinungsformen. In der traditionellen Philosophie wird davon ausgegangen, dass es sich dabei um materielle und immaterielle Arten handelt. Der klassische philosophische Dualismus ist daher die ontologische These von der Existenz immaterieller Entitäten bzw. Substanzen. Dem Dualismus steht zum einen der Monismus und zum anderen der Pluralismus gegenüber.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Dualismus_%28Philosophie%29 (22.7.2008)


Wenn man diese Definition des Begriffs 'Dualismus' zum Maßstab für die Bedeutung des Begriffs 'Dualismus' nimmt, kann festgestellt werden, dass, gemäß dieser Definition, NIEMALS einen Dualismus von Existenz und Absoluten-Nichts geben kann!
DENN: Gemäß dieser Definition besteht ein Dualismus einzig zwischen zwei existenten Entitäten bzw Erscheinungsformen.
Das Absolute-Nichts aber zeichnet sich einzig und alleine dadurch aus, dass es absolut, zu 100% NICHT existiert [1].
Und da sich das Absolute-Nichts einzig dadurch auszeichnet, dass es absolut und zu 100% NICHT existiert, kann es daher niemals eine existierende Entität sein und weder zur Existenz im Allgemeinen noch zu sonst etwas Anderem in einem Dualismus stehen.

Gemäß der, hier vorgestellten Definition von 'Dualismus', ist somit Existenz (im Allgemeinen) etwas, das unabhängig vom Absoluten-Nichts besteht, und das daher, vollkommen, für sich alleine steht!

15.7.08

Begriffsdefinition : Absolute

Bedeutung des Begriffs, im Allgemeinen-Sprachgebrauch:

Im Allgemeinen-Sprachgebrauch wird der Begriff das Absolute in unterschiedlicher Weise verstanden und verwendet.

Folgende Bedeutunsgmöglichkeiten des Begriffs sind mir, aus dem Allgemeinen-Sprachgebrauch, bekannt:

1. Bedeutungsmöglichkeit:

Das Absolute, ist das Höchste und das Beste angesehen.

Es ist oft das jeweils 100%ige, das Optimum.

Beispiel: Sie ist absolut wunderschön!
Er ist der absolut Dümmste seiner Brüder!

2. Bedeutungsmöglichkeit:

Das Absolute ist etwas, das einzig aus sich selbst heraus besteht, und das, daher, keiner anderen Existenz bedarf, um zu sein.
Und da das Absolute keiner anderen Existenz bedarf, um zu sein, ist etwas Anfangsloses, und, als etwas, das ohne Anfang ist, ist es, physikalisch gesehen, unendlich.

Beispiel: Das All.
Da das All immer schon existiert hat, ist es, in dieser Hinsicht, etwas Absolutes!

3. Bedeutungsmöglichkeit:

Das Absolute ist das Göttliche.

Subjektive-Begriffsdefinition(en):

Da der Begriff das Absolute, im Allgemeinen-Sprachgebrauch, mehrere Bedeutungsmöglichkeiten aufweist, erscheint es mir sinnvoll die unterschiedlichen Bedeutungsmöglichkeiten des Begriffs mit eigenen, möglichst aussagekräftigen Namen zu versehen.

Meine (subjektiven) Namens-Vorschläge sind:

Für die 1. Bedeutungsmöglichkeit des Begriffs: das Absolute, in wertender Hinsicht

Für die 2. Bedeutungsmöglichkeit: das Absolute, in existentieller Hinsicht

und

Für die 3. Bedeutungsmöglichkeit: das Absolute, in religiöser Hinsicht

14.7.08

Gibt es, abseits der Akademischen-Philosophie, noch andere Formen der Philosophie?

Frage: Gibt es, abseits (der) Akademischen-Philosophie, noch andere Formen der Philosophie?

Antwort: Selbstverständlich!

Wenn ICH beispielsweise darüber nachdenke, wie ich mein Leben zukünftig gestalten könnte, dann ist dieses mein Nachdenken, über meinen weiteren Lebensweg, OHNE ZWEIFEL, eine philosophische Tätigkeit!

ABER: Mein Nachdenken bzw Philosophieren darüber, was ich vielleicht morgen, übermorgen, oder irgendwann mal, in meinem Privat-Bereich, tun oder lassen könnte, oder sollte, ist AUCH etwas zutiefst Persönliches - das, in vielen Fällen, mit Wissenschaft nichts (mehr) zu tun hat.
Und daher, ist JEDE persönliche Lebensphilosophie und JEDES Nachdenken und Philosophieren, über den eigenen, persönlichen Lebensweg, ein eindrücklicher Beleg dafür, dass Philosophie AUCH, abseits akademischer Gelehrsamkeit, (als etwas Sehr-Privates) möglich ist, und existiert!

'Es gibt wohl keinen akademischen Philosophen, der nicht AUCH Privat-Philosophie betreibt!'

11.7.08

Jeder von uns braucht Ruhe

Jeder von uns braucht Ruhe!

Es ist daher anzuraten, sich nahezu JEDEN Tag Zeit für sich selbst zu nehmen!

Mit Zeit für sich selbst ist jedoch kein lautes oder hektisches Tun, wie zB Fernsehen oder Computerspielen gemeint...

Spazierengehen - vorzüglich in der Natur -, Lesen oder Meditieren, sind geeignete Tätigkeiten, um, AKTIV, zur Ruhe zu gelangen, und, um, AKTIV, zu sich selbst (zurück) zu finden!

27.6.08

Mensch-Sein definieren - Freier Wille und Bewusstsein, und die menschliche Biologie

Nicht selten wird die Meinung vertreten, dass das Mensch-Sein über das Bewusstsein und/ oder den Freien Willen zu definieren sei.

'Durch unser Bewusstsein und/ oder unseren Freien Willen, unterscheiden wir uns vom Tier!'

Doch: Ist diese Art der Mensch-Seins-Definition zutreffend?
Kann sie es sein?

Was ist, wenn Tiere, oder andere Lebewesen, ebenfalls mit der Fähigkeit eines Bewusstseins und/ oder eines Freien Willens ausgestattet sind?
Sind sie dann als Menschen zu betrachten?
Oder wird ein Mensch, der kein Bewusstsein und/ oder keinen Freien Willen (mehr) besitzt, dadurch, zu einem Nicht-Menschen!(?)
Hat ein solcher Mensch, sein 'Menschen-Recht' verloren!(?)
ICH GLAUBE UND ICH HOFFE NICHT!

Es wäre auch äußerst merkwürdig, wenn mich, der ich ein Mensch bin, beispielsweise ein Unfall, den ich aber überlebe, dermaßen 'entstellen' könnte, dass er mich meines Mensch-Seins 'beraubt'!

'Vor dem Unfall war ich (noch) ein Mensch; und nach dem Unfall, da ich mein Bewusstsein und meinen Freien Willen verloren habe, soll ich es (plötzlich) nicht mehr sein!(?)'

Wer einmal Mensch ist, ist es für den Rest seines Lebens!

Alle Definitionen des Mensch-Seins, die Menschen, noch zu ihren Lebzeiten, ihres Mensch-Seins 'berauben', können (daher) nicht das Wahre treffen!

Ganz besonders gilt dies für Mensch-Seins-Definitionen, die das Mensch-Sein vom Haben einiger weniger, bestimmter, subjektiver Fähigkeiten abhängig machen.
Zu leicht kann man bestimmter subjektiver Fähigkeiten, wie des Bewusstseins oder des
Freien Willens, 'verlustig' gehen, als dass sie als verläßliche Richtlinien des Mensch-Seins dienen könnten.

Menschen-Sein, über die Biologie zu definieren, erachte ich (noch) als die 'humanste' aller Mensch-Seins-Definition.
DENN: Wird der Mensch, AUSSCHLIEßLICH, über seine Biologie definiert, zählt nicht das Haben oder Nicht-Haben einzelner, subjektiver Fähigkeiten, sondern was zählt ist, AUSSCHLIßLICH, die biologische Grundverfasstheit!

Einem Menschen kann im Verlaufe seines Lebens viel passieren.
So kann er einen Arm verlieren, oder ein Bein.
Er kann erblinden, kann in geistige Umnachtung verfallen, uvm
Doch unabhängig davon, was auch passiert:
An der Mehrzahl seiner Gene, wird der Mensch, als Mensch, immer erkennbar bleiben!

Gene sind ein guter Indikator, für das Mensch-Sein!

In unserer Beurteilung dessen, was (noch) menschlich ist - und was es nicht (mehr) ist, lassen wir uns vielfach von Äußerlichkeiten und Vorurteilen leiten.
Man denke in diesem Zusammenhang nur an Kinder, die mit schwersten Missbildungen geboren werden.
Sehr oft ist dann der Aufschrei hörbar: 'Oh mein Gott! Das ist nicht menschlich!'

Doch selbst der Missgebildetste, trägt die Gene seiner Eltern in sich - und ist in der Gesamtheitheit seiner Gene, als Mensch definiert!

25.6.08

Das beste Argument gegen (den) Nihilsmus

Das beste Argument gegen (den) Nihilismus, ist, dass kein Nihilist, TATSÄCHLICH, ein Nihilist ist!

Wenn überhaupt, dann gibt es nur Pseudo-Nihilisten!

20.6.08

Die höchste Form von etwas

Der folgende Dialog, ist fiktiv:

Niki (fiktiver Gesprächspartner): Was bedeutet es eigentlich, die höchste Form von etwas zu sein?

Mulmi: Etwas, das die höchste Forum von etwas ist, ist immer dem, von dem es die höchste Forum ist, zugehörig.

So kann, beispielsweise, die höchste Forum der Liebe, niemals, etwas von der Liebe Getrenntes sein; und die höchste Form der Wahrheit, kann, niemals, etwas von der Wahrheit Getrenntes sein.

Etwas, das die höchste Forum (von etwas) ist, ist somit dem, dessen höchste Forum es ist, immer zugehörig.
Ja, mehr noch: Es ist selbst immer das, dessen höchste Form es ist!
Denn: Die höchste Form von Energie zB, ist (selbst) immer Energie – ebenso, wie die höchste Form der Kunst (selbst) immer auch Kunst ist.

Etwas, das die höchste Form (von etwas) ist, ist aber nicht nur (selbst) das, dessen höchste Form es ist, sondern: Es ist regelmäßig auch das, dessen höchste Form es ist, in einer Qualität, die, von anderen, eventuell vorhandenen Formen, nicht übertroffen wird!

So ist, zB, die höchste Form der sprachlichen Präzision, die qualitativ höchstwertige Form, des sprachlichen Ausdrucks; und, die höchste Form er Geschwindigkeit, ist eine Geschwindigkeit, die, von anderen Geschwindigkeiten, nicht (mehr) zu überbieten ist.

Die Feststellung, dass etwas die höchste Form (von etwas) ist, ist daher IMMER AUCH eine qualitative Aussage!

19.6.08

Ohne Plan im Leben, würde keiner von uns lange überleben

Der folgende Dialog bezieht sich auf den Beitrag 'These-Philosophie-definieren Nr. 3, und ist von einer realer Diskussion, mit dem User sw, im Philosophie Forum : Grundlagen der Philosophie, inspiriert:

sw: Auch das Wort 'Plan' hat für mich was Kritikwürdiges.
Ich denke, das Leben ist nicht einfach ein Planspiel.
Zumal man ja nicht genau weiß, was als nächstes kommen wird. Das stellt 'Kontrolle' zumindest mal in Frage.

Leben ist bekanntlich das, was passiert, während wir mit anderen Dingen beschäftigt sind.

Mulmi: Wenn du auf dein eigenes Leben kritisch blickst, wirst du wohl erkennen, dass Pläne auch in DEINEM Leben eine wichtige Rolle einnehmen, und dass du, als Mensch, ohne jeglichen Plan im Leben, nicht lange überleben würdest.

Und ich vermute, dass sich mit zunehmender Unabhängigkeit bzw Freiheit, vom genetisch vorherbestimmten Verhalten, die Notwendigkeit verstärkt, das eigene Leben, planvoll zu gestalten!

11.6.08

Wir erinnern uns besser, da wir fühlen

Wir fühlen, da wir uns erinnern;
und wir erinnern uns besser, da wir fühlen!

20.5.08

Begriffsdefinition : Absolutes-Nichts

Die Bedeutung des Begriffs, im Allgemeinen-Sprachgebrauch:

Der Begriff Absolutes-Nichts, ist eine Sonder-Forum des Begriffs Nichts [1], und wird, im Allgemeinen-Sprachgebrauch, auf unterschiedliche Art und Weise verstanden und verwendet.

Folgende Bedeutungsmöglichkeiten des Begriffs sind mir, aus dem Allgemeinen-Sprachgebrach, bekannt:

1. Bedeutungsmöglichkeit: Das/ Ein Absolutes-Nichts, ist ein Zustand.

Und dort, wo der Zustand des/ eines Absoluten-Nichts 'herrscht' bzw 'besteht', ist, absolut und zu 100%, keine, wie auch immer geartete Form von Existenz vorhanden ist.

Wenn also, zB, behauptet wird, dass es Bereiche innerhalb unseres Universums gibt, die von dem/ einem Absoluten-Nichts erfüllt sind, so ist dies, in der Regel, derart gemeint und zu verstehen, dass es Bereiche innerhalb unseres Universums geben soll, in denen keine, wie auch immer geartete Form von Existenz gegeben ist.

Der Zustand des Absoluten-Nichts, ist vollkommen frei, von jeglicher Existenz!

2. Bedeutungsmöglichkeit: Ein Absolutes-Nichts, ist ein bestimmtes (einzelnes) Sein, das zu keiner Zeit - weder jetzt, in der Gegenwart, noch in der Vergangenheit oder in der Zukunft - existiert, existiert hat, oder jemals existieren wird.

siehe auch: Begriffsdefinition : Nichts/ 1. Bedeutungsmöglichkeit/ Punkt 1.1 [1]

3. Bedeutungsmöglichkeit:

Mitunter wird der Begriff Absolutes-Nichts, im Allgemeinen-Sprachgebrauch, aber auch als abwertende Bezeichnung für etwas oder jemand verstanden und verwendet.

Beispiel:
'Du bist ein verkommenes, absolutes Nichts!'

Subjektive-Begriffsdefinition(en):

Da der Begriff Absolutes-Nichts, im Allgemeinen-Sprachgebrauch, mehrere Bedeutungsmöglichkeiten aufweist, erscheint es mir sinnvoll die unterschiedlichen Bedeutungsmöglichkeiten des Begriffs mit eigenen, möglichst aussagekräftigen Namen zu versehen.

Meine (subjektiven) Namens-Vorschläge sind:

Die ersten beiden Bedeutungsmöglichkeiten, fasse ich unter dem Sammel-Begriff 'Absolutes-Nichts, in existentieller Hinsicht' zusammen.
Denn: Beide Bedeutungsmöglichkeiten definieren das, das sie bezeichnen, existentiell.

und

Für die 3. Bedeutungsmöglichkeit schlage ich vor, sie 'Absolutes-Nichts, in moralischer Hinsicht' zu nennen.

Quelle:

1. http://de.geocities.com/mulmi1/wirklichkeit/ontologie/begriffsdefinition-nichts.htm

13.5.08

Wenn du nicht mehr weißt, was Philosophie ist... - Der Begriff Philosophie im Alltäglichen-Sprachgebauch

Wenn dir vor lauter Diskussionen, und vom Hin Und Her der unterschiedlichen Argumente, der Schädel brummt, und du, scheinbar, nicht mehr weißt, was denn eigentlich Philosophie ist, DANN ruf dir in Erinnerung, wie der Begriff Philosophie, im Alltäglichen-Sprachgebrauch, verwendet und verstanden wird.
DENN: Im Alltäglichen-Sprachgebrauch, ist dir der Begriff Philosophie alles andere als ein Rätsel!
Im Alltäglichen-Sprachgebrauch nämlich weißt du, ganz spontan und selbstverständlich, wofür der Begriff steht, und, was er meint!

Wenn dir beispielsweise ein guter Freund, im Verlaufe eines Alltags-Gesprächs, erzählt, dass er während der letzten Tage, intensivst, über die Liebe philosophiert hat, 'schaltest' du sofort, und weißt:
'Aha.
Er hat über die Liebe philosophiert...
Ergo, hat er über die Liebe nachgedacht!'

Im Alltäglichen-Sprachgebrauch, ist für dich Philosophieren, in der Regel, ein Nachdenken, über etwas.

Aber: Nicht jede Art des Nachdenkens, erachtest du als eine philosophische Tätigkeit.
Denn: Wenn ich dir davon erzähle, dass ich bei meiner letzten Klausur enorm gefordert wurde, und ich mich gewaltigst anstrengen musste, um alle Fragen innerhalb der vorgegebenen Prüfungszeit, zumindest einigermaßen, zu beantworten, wirst du vermutlich, in der Mehrzahl der Fälle, mein Nachdenken, über das Lösen von Klausur-Fragen, wohl eher nicht als ein Philosophieren einordnen.

Philosophieren ist dich, eine ganz besondere Art des Nachdenkens.

Und zwar ist es für dich, vielfach, ein Nachdenken, über das Wesen von etwas.

Wenn dir daher, im Verlaufe eines Alltags-Gesprächs, erzählt wird, dass jemand über die Liebe philosophierte, wirst du, zumeist, davon ausgehen, dass dieser Jemand - indem philosophierte - über das Wesen, und damit über die eigentlichen Grundlagen, der Liebe nachdachte.

Und dein allgemeines, alltags-sprachliches Verständnis dessen, was ein philosophisches Tun ist, lässt darauf schließen, wie du, allgemein, den Begriff Philosophie, im Alltäglichen-Sprachgebrauch, verwendest und vestehst.

8.5.08

Zwischen Ich und Selbst zu unterscheiden erscheint mir als bloße Wortspielerei

Grundsätzlich erscheint es mir nicht unbedingt notwendig zwischen einem Ich und einem Selbst zu unterscheiden.

Für mich besteht grundsätzlich kein Unterschied, zwischen dem so genannten Ich, und, dem so genannten Selbst.

'Das Ich, das ist mein Selbst; und was ich selbst bin, das bin ich!'

Die Unterscheidung zwischen Ich und Selbst, erscheint mir als eine künstliche Unterscheidung, und erinnert mich, in gewisser Weise, an die Wortspielereien mit Sein und Existenz.

Zwischen Sein und Existenz, vermag ich ebenfalls keinen wesentlichen Unterschied zu erkennen!

Der einzige - meiner Meinung nach - zwischen ihnen bestehende Unterschied, ist ihr Name, ihre Bezeichnung - doch ihrem Begriffsinhalt nach, sind sie, im Grunde, ident.

Warum also eine Unterscheidung treffen, die nicht absolut notwendig ist!(?)

'Schreibe ich Ich, so meine ich das Selbst; und schreibe ich Selbst, so meine ich das Ich! Und ebenso, verhält es sich mit den Begriffen Sein und Existenz!'